Zum Hauptinhalt springen

«Man muss dieser SVP-Initiative absolute Humorlosigkeit zusprechen»

Hanspeter Müller-Drossaart gehört zu den beliebtesten Schauspielern der Schweiz. Und im Vorfeld der Abstimmung vom nächsten Sonntag wurde er auch zu einem der politisch engagiertesten.

Simone Meier
Hanspeter Müller-Drossaart in der Zürcher Herman-Greulich-Strasse, benannt nach einem erfolgreichen Einwanderer.
Hanspeter Müller-Drossaart in der Zürcher Herman-Greulich-Strasse, benannt nach einem erfolgreichen Einwanderer.
Nicola Pitaro

Sie spielen gerade in drei Kurzfilmen von Micha Lewinsky einen bösen Lehrer, der ausländische Schüler härter bestraft als einheimische, und machen sich damit gegen die Ausschaffungsinitiative der SVP stark. Wie kam es zu diesem politischen Engagement?

Wie Micha und sein Vater Charles Lewinsky war auch ich nach der Minarettabstimmung schockiert. Ich hatte nie für möglich gehalten, dass diese Initiative angenommen würde; ich hatte wie viele meiner Bekannten geglaubt, dass ja niemand so blöd sein könne, dies anzunehmen. Ich sagte mir: So was darf nicht mehr passieren. Als Micha deshalb mit seiner Kurzfilmidee kann, sagte ich: Ja, wir müssen was machen. Wir haben zwar kein Geld, aber wir haben unsere Arbeitskraft. Es kann doch nicht sein, dass der Ueli bei uns anders behandelt wird als der Ali.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen