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Miyazakis magische Welten

Mit Filmen wie «Prinzessin Mononoke» betörte Hayao Miyazaki die Welt. Nun hört er auf. Die Trickfilm-Branche verliert einen ganz grossen Künstler.

«Ich liebe seine Filme. Ich studiere seine Filme. Ich schaue seine Filme, wenn ich Inspiration brauche.» Gesagt hat das Pixar-Chef John Lasseter, gemeint ist Hayao Miyazaki. Doch ausgerechnet der japanische Film-Magier gab nun am Filmfestival von Venedig seinen Entschluss bekannt, keine Filme mehr zu drehen. Dass Künstler «zurücktreten», passiert selten. Umso gespannter ist man auf die Pressekonferenz, an der Miyazaki nächste Woche seine Gründe erläutern will.

Mit dem 72-jährigen Miyazaki verliert die Trickfilm-Welt einen so bedeutenden wie erfolgreichen Vertreter. Für Werke wie «Das wandelnde Schloss», «Prinzessin Mononoke» oder «Chihiros Reise ins Zauberland» gewann Miyazaki wichtige Preise, unter anderem den Goldenen Bären und einen Oscar. Seine Filme über Waldwesen, magische Naturkräften und Geister aus Japans mythischer Welt spielten weltweit hunderte von Millionen Dollar ein.

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