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Nichts ist mehr wunderbar

Der kasachische Regisseur Timur Bekmambetow hat «Ben-Hur» neu verfilmt. In 3-D und mit viel digitalem Aufwand. Man weiss aber nicht recht, warum.

Christoph Schneider
Verletzliche Pferde ohne Namen: Jack Huston fährt als Ben Hur in «Ben-Hur» dem alten Unschulds-Charme hinterher. Foto: Philippe Antonello
Verletzliche Pferde ohne Namen: Jack Huston fährt als Ben Hur in «Ben-Hur» dem alten Unschulds-Charme hinterher. Foto: Philippe Antonello

Man fragt sich oft nach dem zureichenden Grund für ein Remake. Insbesondere bei Kino-Klassikern und ganz besonders jetzt im Fall des über die Massen sportiven und trotzdem erstaunlich trägen US-Spielfilms «Ben-Hur» von Timur Bekmambetow, des Remakes von William Wylers Film «Ben-Hur» (1959), welcher genau genommen auch schon ein Remake war. Eines allerdings, das es zum Original gebracht hat durch die Reinheit seines frommen Pathos und moralischen Gebrauchswerts.

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