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Rocky und Rambo feiern Geburtstag

Sylvester Stallone wird heute 65. Er prägte eine Ära der Action-Helden und denkt noch lange nicht ans Aufhören.

Sylvester Stallone als Rocky Balboa. Der Boxerfilm, ein Sozialdrama um einen Arbeiter in Philadelphia, der sich mit dem Boxen nach oben arbeitet, wurde 1976 an den Kinokassen zu einem Überraschungserfolg. Der Film erhielt 3 Oscars, Komponist Bill Conti schuf die unvergessliche Hymne zu diesem Boxerdrama. «Rocky» sollte noch in fünf weiteren Filmen die Fäuste fliegen lassen, zuletzt 2006.
Sylvester Stallone als Rocky Balboa. Der Boxerfilm, ein Sozialdrama um einen Arbeiter in Philadelphia, der sich mit dem Boxen nach oben arbeitet, wurde 1976 an den Kinokassen zu einem Überraschungserfolg. Der Film erhielt 3 Oscars, Komponist Bill Conti schuf die unvergessliche Hymne zu diesem Boxerdrama. «Rocky» sollte noch in fünf weiteren Filmen die Fäuste fliegen lassen, zuletzt 2006.
Keystone
Kalter Krieg als Boxkampf inszeniert: «Rocky IV» (1985) wurde zum Kampf der Systeme. Rocky Balboa stellte sich in der Sowjetunion dem scheinbar übermächtigen Ivan Drago (gespielt von Dolph Lundgren).
Kalter Krieg als Boxkampf inszeniert: «Rocky IV» (1985) wurde zum Kampf der Systeme. Rocky Balboa stellte sich in der Sowjetunion dem scheinbar übermächtigen Ivan Drago (gespielt von Dolph Lundgren).
Keystone
Im Juni wurde der Rocky-Darsteller neben Ex-Weltmeister Mike Tyson in die Hall of Fame des Boxens aufgenommen.
Im Juni wurde der Rocky-Darsteller neben Ex-Weltmeister Mike Tyson in die Hall of Fame des Boxens aufgenommen.
Keystone
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Mit Arnold Schwarzenegger lieferte sich Sylvester Stallone vor allem in den 80er-Jahren einen Wettlauf um die Krone des Action-Königs: In «Rocky IV» verprügelte er 1985 den bösen Russen Ivan Drago, als John Rambo befreite er US-Soldaten aus den Fängen der Vietcong oder heizte in Afghanistan den russischen Besatzern ein. Die Filme waren auch eine Steilvorlage für Parodien wie zum Beispiel «Hot Shots».

Stallones Boxerfilm «Rocky», der 1976 über Nacht zum Hit wurde und für den er das Drehbuch schrieb, erhielt drei Oscars (Regie, Schnitt und bester Film). Bis zu seinem Durchbruch in Hollywood schlug sich der in New York geborene Sohn eines italienischen Einwanderers mit kleinen Rollen durch.

Spottpreise erhalten

Stallone selber erhielt nie eine der Hollywood-Trophäen, aber dafür diverse Spottpreise. So wurde er 2000 zum «schlechtesten Schauspieler des Jahrhunderts» gewählt. Mit «Rambo» erschuf er einen weiteren Leinwandhelden. Beide Filme wurden mehrfach fortgesetzt.

Stallone zeigt sich zwischendurch auch von einer anderen Seite: In «Copland», für den er etliche Kilos zulegen musste, verkörperte er den etwas bescheidenen, aber umso pflichtbewussteren Streifenpolizisten, der korrupte Machenschaften bei den Gesetzeshütern aufdeckte. Um die Rolle zu erhalten, wollte er nur mit einer Minimalgage bezahlt werden.

2010 trat Stallone in «The Expendables» als Anführer einer Söldnertruppe auf. Der Film war eine Art Klassentreffen gealterter Actionhelden: Jet Li, Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis und andere Schauspieler gaben sich die Ehre.

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