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Rosenkrieg um Lesbenfilm

In Cannes waren sie mit ihrem lesbischen Liebesfilm «La vie d’Adèle» noch ein Herz und eine Seele. Doch seither tobt eine erbitterte Fehde zwischen dem Regisseur und seinen Hauptdarstellerinnen.

Da herrschte noch eitel Freude zwischen ihnen: Regisseur Abdellatif Kechiche mit der Goldenen Palme, flankiert von seinen Hauptdarstellerinnen Léa Seydoux (links) und Adèle Exarchopoulos, am 26. Mai 2013 in Cannes.
Da herrschte noch eitel Freude zwischen ihnen: Regisseur Abdellatif Kechiche mit der Goldenen Palme, flankiert von seinen Hauptdarstellerinnen Léa Seydoux (links) und Adèle Exarchopoulos, am 26. Mai 2013 in Cannes.
EPA/Guillaume Horcajuelo, Keystone
Mit der Goldenen Palme für «La vie d'Adèle» ging die Auszeichnung erstmals in der Geschichte des Festivals nicht nur an den Regisseur. Die Jury um Steven Spielberg sprach die Trophäe ausdrücklich auch den beiden Darstellerinnen zu.
Mit der Goldenen Palme für «La vie d'Adèle» ging die Auszeichnung erstmals in der Geschichte des Festivals nicht nur an den Regisseur. Die Jury um Steven Spielberg sprach die Trophäe ausdrücklich auch den beiden Darstellerinnen zu.
EPA/Guillaume Horcajuelo, Keystone
Kuss ins Blaue: «La vie d'Adèle» beruht auf dem Comic «Le bleu est une couleur chaude» von Julie Maroh.
Kuss ins Blaue: «La vie d'Adèle» beruht auf dem Comic «Le bleu est une couleur chaude» von Julie Maroh.
AP Photo/Courtesy Sundance Selects, Keystone
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Die Stimmung am Set war fantastisch, alle sind beste Freunde geworden, und der Regisseur ist nicht nur ein Genie, sondern auch ein feiner Mensch: So tönt das gewöhnlich, wenn Stars in Interviews über den neuen Film sprechen, den sie gerade bewerben sollen. Es ist eine grosse Scharade: Beide Seiten wissen, dass man sich gegenseitig was vormacht, aber alle spielen freudig mit.

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