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Sapristi! Was für ein Bilderrausch!

Steven Spielberg hat es gewagt: Er verfilmte die «Tim und Struppi»-Comics. Redaktion Tamedia hat sich «Das Geheimnis der Einhorn» angesehen.

Mit Kindheitshelden aus Filmen und Büchern ist es so eine Sache. In unserer Erinnerung überstrahlen sie heutige Haudegen, sollten aber trotzdem nicht reaktiviert werden. Denn die Gefahr, dass sie enttäuschen, ist beträchtlich. Steven Spielberg sollte das wissen, setzte er doch letzthin höchstpersönlich «Indiana Jones» in den Sand.

Bange erwartete man also Spielbergs Kinoadaption von «Tim und Struppi». Dass es früher oder später zu einer Hollywood-Adaption des Hergé-Comics kommen würde, war unvermeidlich, die Geschichten schreien geradezu danach. Sie bieten wie die James-Bond-Filme Helden, die in exotischen Schauplätzen charismatische Bösewichte jagen. Auch Humor und ein weltpolitischer Hintergrund ist ihnen gemein. Bloss der Sex fehlt bei Hergé – ob Spielberg hier eine Konzession an Hollywood machen würde?

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