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«Schon früher war 80 Prozent Schrott»

Ist das Kino tot? Wie schauen wir in Zukunft Filme? Das neue Buch «Filmriss» untersucht den Zustand der Filmkunst.

Philippe Zweifel

Herr Maurer, wie oft gehen Sie ins Kino? Filme sehe ich mir täglich an. Allerdings ist Kino, wie ich es verstehe, zunehmend ein sozialer denn ein konkreter Ort: Das Kinoerlebnis muss nicht in einem Saal, sondern kann auch auf dem Sofa mit einer DVD oder einem heruntergeladenen Film stattfinden.

In Ihrem Buch behaupten Sie, dass das Kino tot ist. Das Kino des 20. Jahrhunderts ist tot – die Vorstellung vom Kino als Gesellschaftsereignis, das öffentliche Debatten einnahm. Als Phänomen ist das Kino lebendig wie eh und je. Nur seine Gestalt hat sich verändert.

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