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Schweigt Gott, oder hören wir ihn einfach nicht?

Im Spielfilm «The Tree of Life», ausgezeichnet mit der Goldenen Palme in Cannes, versucht der amerikanische Regisseur Terrence Malick nicht weniger, als die Existenz Gottes zu beweisen.

Die kleine Welt der Familie: Wer bestimmt über das Glück und das Leid in der Keimzelle der Gesellschaft?
Die kleine Welt der Familie: Wer bestimmt über das Glück und das Leid in der Keimzelle der Gesellschaft?
Ascot Elite

In den Filmen von Terrence Malick, dem umschwärmten Einsamen des amerikanischen Kinos, geht es nie um weniger als um alles. Um Mensch und Natur und den Krieg der beiden gegeneinander und die Versöhnung der beiden miteinander. Um den Gott hinter oder in all dem. Um die Frage, ob es ihn überhaupt gibt und – gesetzt, es gibt ihn – warum er zulässt, was er zulässt. Warum er Kinder sterben lässt vor ihren Eltern. Und warum er nicht antwortet auf alles Fragen, Fluchen und Beten und neugierdelos verharrt in der stummen Gleichgültigkeit seiner Schöpfung. Oder ob die Menschen die Sprache seiner Fürsorge einfach nicht mehr verstehen vor lauter Gebetslärm, den sie selber machen.

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