Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Dokfilm berührt japanisches Publikum

Erstmals wurde der Schweizer Dokumentarfilm «Negative: Nothing» einem Publikum in Japan gezeigt. Ein Videobeitrag über die Premiere in Tokio.

Die Zürcher Filmemacher Jan Knüsel und Stephan Knüsel haben «Negative: Nothing» zum ersten Mal in Japan gezeigt und offenbar einen Nerv getroffen. Ihr Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des Reisefachmanns Thomas Köhler, der nach der Tsunami-Katastrophe 2011 seine Stelle als Japan-Reisefachmann verlor. Um zu helfen, entschloss er sich, fast 3000 Kilometer von Norden bis Süden durch das Land zu gehen. Er wollte zeigen, dass Japan nicht gleich Fukushima ist. Seine Geschichte machte den Schweizer in Japan zu einer Mediensensation. Die Brüder Jan und Stephan Knüsel haben daraus einen Dokumentarfilm gemacht, der letzten Oktober in Winterthur Vorpremiere feierte und seither mehrmals in der Schweiz gezeigt wurde.

Fast ein Jahr nach dem Ende von Köhlers Fussmarsch wurde «Negative: Nothing» nun auch in Japan gezeigt. Das Publikum in Tokio und Osaka zeigte sich tief berührt über den Schweizer Dokumentarfilm. Nach den erfolgreichen Vorpremieren werden die Brüder im März für weitere Vorführungen nach Japan reisen, wo «Negative: Nothing» im Gedenken an die Katastrophe vom 11. März 2011 gezeigt wird.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch