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Es gibt ein paar Dinge, die selbst für Netflix zu weit gehen

Der Streaming-Gigant definiert die Zukunft des Fernsehens neu – mit ausgeklügelten Algorithmen. Das hat aber auch Grenzen. Ein Besuch.

Wenn man aufs Dach des Netflix-Sitzes in Los Angeles steigt, hat man eine gute Sicht auf den bekannten Hollywood-Schriftzug. Die Zentrale des Streamingdienstes selbst befindet sich weiter weg im Silicon Valley, aber 2017 bezog Netflix zusätzlich ein Hochhaus am Sunset Boulevard in West-Hollywood. Dazu gehören die angrenzenden Bronson Studios, die früher einmal Warner Brothers gehörten. Im modernen Büroturm werden laufend junge Leute angestellt. Und mittlerweile haben alle verstanden: In Hollywood macht sich gerade ein Riese breit.

Diese Woche lud Netflix 70 Journalisten an den «Labs Day», um Einblick in die Funktionsweise einer Streamingplattform zu geben, die heute alles in einem ist: Unterhaltungskonzern, Technologiefirma und ein halbes Filmstudio. Im Gemeinschaftsraum steht ein überdimensioniertes Megafon mit der Aufschrift «Stay woke» («bleib engagiert»). Am Buffet gibts aufgeschnittenes Obst («hergestellt ohne Gluten») und M & Ms, so viel man will.

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