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Sternstunden des Schweizer Films

Wussten Sie, dass die Schweiz mit «La diagonale du fou» 1985 einen Oscar gewann? Nein? Dann schliessen Sie Ihre Wissenslücken mit unserer kleinen filmhistorischen Übersicht.

Der Abräumer: Filmproduzent Arthur Cohn (*1927) hat bereits sechs Oscars gewonnen. Dreimal holte er die Trophäe für den besten Dokumentarfilm: «One Day in September» (2000), «American Dream» (1990) und «Le ciel et la boue» (1961).
Der Abräumer: Filmproduzent Arthur Cohn (*1927) hat bereits sechs Oscars gewonnen. Dreimal holte er die Trophäe für den besten Dokumentarfilm: «One Day in September» (2000), «American Dream» (1990) und «Le ciel et la boue» (1961).
Martin Ruetschi, Keystone
Regisseur Reto Caffi (*1971) wurde 2009 mit «Auf der Strecke» in der Kategorie «Bester Kurzfilm» nominiert.
Regisseur Reto Caffi (*1971) wurde 2009 mit «Auf der Strecke» in der Kategorie «Bester Kurzfilm» nominiert.
Alexandra Wey, Keystone
Der Schweizer Drehbuchautor Richard Schweizer (1900-1965) erhielt zweimal den Oscar: 1946 für das beste Originaldrehbuch für «Marie-Louise», eine Schweizer Produktion von Leopold Lindtberg mit Heinrich Gretler und Annemarie Blanc; und 1949 für die beste Originalgeschichte von «The Search», einer amerikanischen Produktion über das Schicksal vertriebener Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Schweizer Drehbuchautor Richard Schweizer (1900-1965) erhielt zweimal den Oscar: 1946 für das beste Originaldrehbuch für «Marie-Louise», eine Schweizer Produktion von Leopold Lindtberg mit Heinrich Gretler und Annemarie Blanc; und 1949 für die beste Originalgeschichte von «The Search», einer amerikanischen Produktion über das Schicksal vertriebener Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg.
Schweizerische Nationalbibliothek, Plakatsammlung
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Dieses Jahr hats nicht gereicht für Ursula Meier: Die Schweizer Regisseurin war mit ihrem Beitrag «L'enfant d'en haut» unter den letzten neun Filmen für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film, schaffte es aber nicht unter die letzten fünf. Diese Kategorie ist naturgemäss die wichtigste für Schweizer Filme. Es gab aber auch schon Nominationen für Dokumentar- und Kurzfilme wie 2002 für Christian Freis «War Photographer» über den amerikanischen Kriegsfotografen James Nachtwey oder 2009 für Reto Caffis Kurzfilm «Auf der Strecke».

Nominiert wurde sie fünfmal, gewonnen hat die Schweiz den Oscar für den fremdsprachigen Film zweimal: 1991 mit Xavier Kollers «Reise der Hoffnung» und 1985 mit «La diagonale du fou», einer schweizerischen Produktion des französischen Regisseurs Richard Dembo. Auch die erste Nomination in dieser Sparte war «eingebürgert»: Maximilian Schells Regiedebüt «Erste Liebe» schaffte es 1971 auf die Liste der letzten fünf.

Einer der wenigen Schweizer, die sich in der Traumfabrik durchsetzen konnten, ist Arthur Cohn. Der Basler Produzent gewann dreimal die Dokumentarfilm-Auszeichnung und war dreimal als Produzent in der Kategorie bester fremdsprachiger Film beteiligt. Ein anderer ist Regisseur Marc Forster, der selber noch keinen Oscar gewinnen konnte. Doch Halle Berry erhielt für ihre Rolle in seinem Film «Monster's Ball» den Oscar als beste Hauptdarstellerin.

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