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Tarantinos Klage gescheitert

Der amerikanische Kult-Regisseur hat im Falle eines durchgesickerten Drehbuchs auf Urheberrechtsverletzung plädiert. Das Gericht dementierte den Vorwurf.

Enttäuscht: Regisseur Quentin Tarantino, hier Ende Oktober 2013.
Enttäuscht: Regisseur Quentin Tarantino, hier Ende Oktober 2013.
Keystone

Der Filmemacher habe keine direkte Urheberrechtsverletzung nachweisen können, sagte der zuständige Richter den Berichten zufolge am Dienstag in Kalifornien. Tarantino habe nun bis zum 1. Mai Zeit, seine Klage zu überarbeiten.

Auf einem Blog der US-Firma Gawker.com hatten sich User Ende Januar über einen Link Zugang zum Skript des geplanten Western «The Hateful Eight» verschaffen können. Man habe das geheime Drehbuch damit lediglich einem breiteren Publikum zugänglich gemacht, argumentiert das Unternehmen.

Der 51-jährige Oscar-Preisträger («Pulp Fiction», «Django Unchained») will Gawker Medienberichten zufolge auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagen. Aus der Veröffentlichung zog er Ende Januar unmittelbare Konsequenzen: «Ich werde das Skript offiziell veröffentlichen und dann ist es das erstmal. (...) Es ist vorbei. Ich ziehe weiter zum nächsten Projekt, ich habe noch zehn weitere Dinge in der Schublade.» Der Vertrauensmissbrauch habe ihn «sehr, sehr deprimiert», gab er damals auf Deadline.com zu Protokoll.

SDA

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