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Überschätzt: Oliver Stone

Künstler, mit denen wir wenig anfangen können. Heute: Der melodramatische Schaumschläger.

Bigotter Symbolismus: Der Amerikaner an einer Pressekonferenz in Puerto Rico.
Bigotter Symbolismus: Der Amerikaner an einer Pressekonferenz in Puerto Rico.
Ricardo Arduengo, Keystone

Irgendwie ist das Überschätzen doch auch ein Ausdruck von Liebe. Ein Justamentstandpunkt, den man einnimmt gegen das bessere Wissen, jemand, den man mag, sei gar nicht so gut, wie er tue, sondern vielleicht nur ein genialischer Krachmacher, künstlerisch gesehen.

Mir geht das so mit dem amerikanischen Regisseur Oliver Stone, den ich eigentlich für eine Kriegsgurgel und einen Verschwörungsspinner halte, auch für einen überlautstarken Prediger mit ganz wenig Sinn für die Lakonie des Zweifels – und andererseits doch für einen schätzenswerten Ehrenmann des Kinos.

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