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Und der Oscar geht an... einen Mülleimer. Oder auch nicht

Batman oder Bond? Kidman oder Knightley? Im Oscar-Rennen zeichnen sich erste Favoriten ab. Wir stellen eine Auswahl an möglichen Gewinnern vor.

Verkündet werden die Nominierungen am 22. Januar 2009, einem Donnerstag, zwei Tage nach dem traditionellen Dienstag. Hollywood lässt Washington diesmal den Vortritt, denn am 20. Januar wird Barack Obama als US-Präsident vereidigt. Über mögliche Nominierte und Gewinner wird freilich schon jetzt spekuliert.

Zeichentrickfilme und Action-Streifen kommen in der Sparte «Bester Film» gewöhnlich nicht zum Zug, doch in diesem Jahr machen die Publikums-Favoriten «Wall-E» und das Batman-Abenteuer «The Dark Knight» Wirbel. «The Dark Knight» profitiert von dem Kritikerlob für den Joker-Darsteller Heath Ledger, der posthum eine Nominierung als bester Nebendarsteller gewinnen könnte. Chancen auf den Oscar für den besten Film werden auch die Schlink-Verfilmung «Der Vorleser» sowie «Australia» eingeräumt. Beide Filme sind bei uns noch nicht im Kino angelaufen.

Schweizer Hoffnungen

Eine Rekordbeteiligung gibt es im Rennen um den Auslands-Oscar. Nicht weniger als 67 Länder haben Vorschläge eingereicht. Schweizer Kandidat ist die Tragikkomödie «Der Freund» von Micha Lewinsky. Gute Chancen dürfte der deutsche Beitrag «Der Baader-Meinhof-Komplex» haben.

Weitere Schweizer Kandidaten für eine Nomination sind die Kurzfilme «Auf der Strecke» von Reto Caffi und der kurze Animationsfilm «Retouches» von Georges Schwizgebel. Ob Marc Forster an den Verleihungen abräumen wird, ist ungewiss. Eine Regie-Nomination liegt kaum drin. Dafür darf sich «Quantum of Solace» in den Kategorien Kamera, Schnitt, Filmmusik und Song Hoffnungen machen.

Weitere Oscar-Favoriten in unserer Bildstrecke.

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