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Vergnügliches Bubenzeugs

Das 66. Filmfestival Locarno ist heiss gestartet mit «2 Guns». Und der Mann, der Dracula und Saruman war, wurde für sein Lebenswerk geehrt.

Florian Keller, Locarno
Erhielt den Leopard Club Award: Die US-Schauspielerin Faye Dunaway. (9. August 2013)
Erhielt den Leopard Club Award: Die US-Schauspielerin Faye Dunaway. (9. August 2013)
Urs Flüeler, Keystone
Das vielleicht schönste Kino der Schweiz: Festivalbesucher auf der Piazza Grande in Locarno. (7. August 2013)
Das vielleicht schönste Kino der Schweiz: Festivalbesucher auf der Piazza Grande in Locarno. (7. August 2013)
Urs Flüeler, Keystone
Der Star des Abends: Schauspieler Christopher Lee (mit dem blauen Hemd) schreitet über den roten Teppich. (7. August 2013)
Der Star des Abends: Schauspieler Christopher Lee (mit dem blauen Hemd) schreitet über den roten Teppich. (7. August 2013)
Urs Flüeler, Keystone
Lee erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.
Lee erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.
Keystone
Hat erstmals das Festival programmiert: Der neue künstlerische Leiter Carlo Chatrian. (7. August 2013)
Hat erstmals das Festival programmiert: Der neue künstlerische Leiter Carlo Chatrian. (7. August 2013)
Keystone
Kann sich wie immer über viele Besucher freuen: Präsident Marco Solari. (7. Augst 2013)
Kann sich wie immer über viele Besucher freuen: Präsident Marco Solari. (7. Augst 2013)
Keystone
Der englische Schauspieler Christopher Lee während des offiziellen Phototermins. Lee erhält heuer den Exellence Award.
Der englische Schauspieler Christopher Lee während des offiziellen Phototermins. Lee erhält heuer den Exellence Award.
Keystone
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Das meteorologische Bulletin von der Piazza Grande: dräuende Wolkentürme den ganzen Tag über, aber der Himmel hielt dicht für den Auftakt. Und als doch noch das unvermeidliche Gewitter loslegte, brannte trotzdem gleissende Sonne darnieder auf der Piazza. Es war, als ob Carlo Chatrian mit der Wahl des Eröffnungsfilms auch gleich das Wetterglück für seine Premiere als künstlerischer Direktor in Locarno habe erzwingen wollen: Das Klima in «2 Guns» ist schweisstreibend und staubtrocken; cool sind nur die Sprüche von Mark Wahlberg und Denzel Washington. Die zwei verschlägt es nach einem Banküberfall in die Wüste an der Grenze zu Mexiko – sie wissen dann aber gar nicht, was tun mit dem vielen Geld. Beide sind sie Undercover-Agenten, aber keiner weiss, dass der andere auch einer ist.

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