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«Walking Dead»-Macher müssen Strafe zahlen

Bei den Dreharbeiten der US-Zombieserie «The Walking Dead» ist ein Stuntman tödlich verunfallt. Die Produzenten müssen die maximal zulässige Strafe bezahlen.

Ein tragischer Todesfall hat im Juli die Dreharbeiten von The Walking Dead überschattet: Zombies am Filmset.
Ein tragischer Todesfall hat im Juli die Dreharbeiten von The Walking Dead überschattet: Zombies am Filmset.
Keystone
Der Stuntman John Bernecker starb im Juli, nachdem er bei Dreharbeiten im US-Bundesstaat Georgia von einem Balkon fast sieben Meter in die Tiefe gestürzt war.
Der Stuntman John Bernecker starb im Juli, nachdem er bei Dreharbeiten im US-Bundesstaat Georgia von einem Balkon fast sieben Meter in die Tiefe gestürzt war.
Screenshot: Youtube
Die Zombieserie ist nicht nur in Amerika ein Riesenerfolg: Protagonisten Andrew Lincoln alias Rick Grimes (rechts) und Norman Reedus alias Daryl Dixon.
Die Zombieserie ist nicht nur in Amerika ein Riesenerfolg: Protagonisten Andrew Lincoln alias Rick Grimes (rechts) und Norman Reedus alias Daryl Dixon.
Facebook/The Walking Dead
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Die Produktionsfirma der US-Zombieserie «The Walking Dead» ist nach dem Tod eines Stuntmans mit einer Geldstrafe belegt worden. Das Unternehmen Stalwart Films müsse die «maximal zulässige Strafe von 12'675 Dollar zahlen», erklärte die US-Behörde für Arbeitssicherheit (OSHA) am Freitag.

Die Entscheidung sei ein «Weckruf» für Hollywood. Die gesamte Filmbranche müsse dafür sorgen, dass die Sicherheit von Schauspielern und Stuntmen gewährleistet sei. Der Stuntman John Bernecker starb im Juli, nachdem er bei Dreharbeiten im US-Bundesstaat Georgia von einem Balkon fast sieben Meter in die Tiefe gestürzt war. Medienberichten zufolge verpasste er ein Sicherheitskissen um mehrere Zentimeter.

Weitere Todesfälle

In den vergangenen beiden Jahren hatten sich am Set mehrerer US-Kino- und Fernsehproduktionen zahlreiche Unfälle ereignet. Bei einem Flugzeugabsturz am Rande von Dreharbeiten zum Film «Barry Seal: Only in America» mit Hollywood-Star Tom Cruise waren 2015 in Kolumbien zwei Piloten ums Leben gekommen.

Auch die Dreharbeiten zu den Filmen «Resident Evil: The Final Chapter» und «Blade Runner 2049» wurden von tödlichen Unfällen überschattet.

SDA/kaf

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