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«Das Böse klingt meistens nicht böse»

Christoph Waltz besuchte das Zurich Film Festival als IWC-Botschafter. Der Schauspieler spricht über seine Rolle als Bösewicht im James-Bond-Film «Spectre».

«Ich sehe Sie schon ziemlich genau»: Für Christoph Waltz ist das Beobachten zur Selbstverständlichkeit geworden. Foto: Urs Jaudas
«Ich sehe Sie schon ziemlich genau»: Für Christoph Waltz ist das Beobachten zur Selbstverständlichkeit geworden. Foto: Urs Jaudas

Wenn man Sie als SS-Mann in Tarantinos «Inglourious Basterds» sieht: Gibt es für Sie eine stabile Ressource, von der aus Sie Musikalität und Phrasierung der Sprache gestalten können? Ist es die Bildung? Die Erfahrung? Einfach die Ausbildung als Schauspieler?

Es sollte die Ausbildung sein, aber es ist mehr die Ausbildung eines Menschen. Nur: Eine stabile Ressource habe ich natürlich nicht. Ab wann wäre diese Ressource stabil? Sie sprudelt vielleicht als Quelle, aber sie ist eben nicht stabil. Ich wünsche mir, dass sie stabiler wäre. Obwohl ich mich manchmal frage, ob mit der steigenden Stabilität nicht auch die sprachliche Flexibilität schwindet.

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