Zum Hauptinhalt springen

«Wer ist die Mutter, Bond oder die Gespielin?»

Der Psychoanalytiker Laurence A. Rickels hat ein Buch über James Bond geschrieben. Er sieht in ihm eine Maschine, die fähig wird, die Wunden seiner Geschichte in sich aufzunehmen.

Die verwundete Frau ist kein Klumpen mehr: James Bond (Daniel Craig) tröstet Vesper Lynd (Eva Green) in «Casino Royale». Foto: Intertopics (DDP)
Die verwundete Frau ist kein Klumpen mehr: James Bond (Daniel Craig) tröstet Vesper Lynd (Eva Green) in «Casino Royale». Foto: Intertopics (DDP)

Anfang November startet der nächste James-Bond-Film, er wird sicher wieder eine eher ernste Sache. War das früher nicht anders, etwa bezüglich der Bösewichter?

Der Autor Ian Fleming hat Bonds Gegner zurückhaltender gezeichnet, als sie in den Filmen dargestellt werden. Dort bekommen sie Züge von affektiertem Camp, vor allem in den Filmen mit Roger Moore. Sie haben aber sicher etwas Theatralisches. Fleming hat den berühmten Schurken Blofeld als einen beschrieben, der gerade von der Bühne einer Shakespeare-Inszenierung runtergestiegen ist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.