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Wie Berlusconi die Massen manipuliert

Wie konnte das italienische Privatfernsehen so einflussreich werden? Ein neuer Dokumentarfilm wagt sich an das komplexe Thema - und tappt selbst in die Berlusconi-Falle.

Riccardo will unbedingt ins Fernsehen. Fabrizio Corona, der «moderne» Robin Hood, wie er sich selbst nennt, nimmt den Reichen das Geld und gibt es sich selbst. Und Lele Mora, der Starmacher in Italiens Showindustrie, logiert im «Weissen Haus» an der Costa Smeralda und vergnügt sich mit seinen männlichen Gästen am Pool. Allen dreien ist die grosse Bewunderung für Berlusconi gemein. Nicht nur das: Sie sind auch Teil des Systems, welches der Filmemacher Erik Gandini «Videocracy» nennt – die Herrschaft der Bilder.

Schonungslos und ernüchternd

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