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Winfreys Mission

«Täschligate»: Wollte Oprah Winfrey mit der Anekdote ihren neuen Film, der Rassismus zum Thema hat, bewerben? Diese Frage wirft nun das US-Magazin «Politico» auf.

Laut Winfreys eigenen Aussagen hat sich die Verkäuferin einer Zürcher Luxusboutique geweigert, eine Tasche zu zeigen – sie sei zu teuer. Für die dunkelhäutige Winfrey ist das Rassismus. Die Besitzerin der Boutique spricht von einem Missverständnis. Nun steht eine neue Theorie im Raum, die das Täschli-Gate erklären soll: Winfreys Vorwürfe, so das US-Politmagazin «Politico», könnten Teil einer Publicity-Kampagne sein.

Dazu muss man wissen: Oprah Winfrey ist einflussreich. Lobte sie in ihrer inzwischen eingestellten Talkshow eine Kleidermarke, strömten die Zuschauer in die Läden. Regelmässig nahmen auch Schriftsteller oder Hollywoodstars bei ihr auf der Couch Platz – und erhielten die Möglichkeit, ihre Bücher und Filme zu bewerben oder sich nach einem Skandal zu rechtfertigen und, im Falle von Politikern, ihre Themen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

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