Zum Hauptinhalt springen

Woody Allen auf Zeitreise

Die 64. Filmfestspiele von Cannes eröffneten mit «Midnight in Paris». Eine hübsche, leichtfüssige Fantasie. Carla Bruni ist darin ein schönes Requisit.

Michael Sheen richtet Rachel McAdams' Schleppe, während Woody Allen, Owen Wilson und Lea Seydoux (von links) brav in einer Reihe den Teppich abschreiten. (11. Mai 2011)
Michael Sheen richtet Rachel McAdams' Schleppe, während Woody Allen, Owen Wilson und Lea Seydoux (von links) brav in einer Reihe den Teppich abschreiten. (11. Mai 2011)
Keystone
Die chinesische Schauspielerin Gong Li. (11. Mai 2011)
Die chinesische Schauspielerin Gong Li. (11. Mai 2011)
Reuters
Jurymitglied Jude Law sonnt sich im Blitzlichtgewitter der Fotografen. (11. Mai 2011)
Jurymitglied Jude Law sonnt sich im Blitzlichtgewitter der Fotografen. (11. Mai 2011)
Reuters
1 / 12

«Was denkt sich Woody dabei?» Das fragt sich der Filmregisseur Robert Guédiguian in einer kleinen Polemik für die Zeitung «Libération». Guédiguian ist der Anwalt der Arbeiterklasse im französischen Kino, ein aufrechter Linker, und er kann einfach nicht verstehen, wie Woody Allen eine Nebenrolle in «Midnight in Paris» mit Carla Bruni besetzen konnte. Geschweige denn, dass er dann noch Nicolas Sarkozy die Hand schüttelte, als der Präsident der Republik seine Gattin auf dem Set besuchte. Diesen Film, so Guédiguian abschliessend, werde er sich jedenfalls nicht ansehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.