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Sie überlebte Aleppo – und wurde im Krieg Mutter

Waad al-Kateab filmte fünf Jahre in der belagerten syrischen Stadt – ihr Dokumentarfilm gibt Einblick in das Leben im Krieg.

Aleksandra Hiltmann
Für Waad al-Kateab (28) ist ihr Film ein Mittel, weiter für die Freiheit ihres Heimatlandes Syrien zu kämpfen. Foto: Samuel Schalch
Für Waad al-Kateab (28) ist ihr Film ein Mittel, weiter für die Freiheit ihres Heimatlandes Syrien zu kämpfen. Foto: Samuel Schalch

«Wenn ich getötet würde, würde ich, Waad, nie vergessen werden, wenn dieses Filmmaterial nach draussen gelangt.» Waad al-Kateab betritt schwungvoll den Raum. Um ihr Handgelenk trägt sie eine Plastikperlenkette in den Farben Syriens, jenes Landes, für dessen Freiheit sie mit ihrer Kamera kämpfte, bis ihre Heimatstadt Aleppo in Trümmern lag und die verbliebenen Zivilisten hinauseskortiert wurden. «Evakuation» hiess das in den Medien. Kateab nennt es «Vertreibung.»

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