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«Zuerst ging er immer zu ihr»

Ohne seine Frau wäre Friedrich Dürrenmatt nicht zum Autor geworden, wie wir ihn kennen. Das sagt Sabine Gisiger, deren Film morgen ins Kino kommt.

«Esch das aues?»: Schriftsteller Dürrenmatt beim üppigen Mahl.
«Esch das aues?»: Schriftsteller Dürrenmatt beim üppigen Mahl.
Screenshot SRF
«Jetzt sollten wir über Nero beim Brande Roms sprechen»: Dürrenmatt in einer Talkshow, in der ein Notizzettel in Brand geriet.
«Jetzt sollten wir über Nero beim Brande Roms sprechen»: Dürrenmatt in einer Talkshow, in der ein Notizzettel in Brand geriet.
Screenshot SRF
Aus dem Emmental: Dürrenmatt in seinem Heimatdorf Konolfingen.
Aus dem Emmental: Dürrenmatt in seinem Heimatdorf Konolfingen.
Screenshot SRF
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Welche Neuigkeiten erfuhren Sie durch die Gespräche mit Dürrenmatts Kindern? Ich realisierte während der Recherche, wie gross und unterschätzt Lottis Bedeutung für Dürrenmatts Werk gewesen war. Mit seinen Entwürfen ging er immer zuerst zu ihr. Beim Kaffee nach dem Mittagessen hätten sie dann miteinander darüber diskutiert, erzählten mir die Kinder, wobei Lotti vor allem die Personen in Dürrenmatts Stücken mit ihren Vorschlägen im eigentlichen Sinn belebt hätte. Dürrenmatt, der eher abstrakt dachte, gewann durch Lotti, die mehr im Leben stand, Zugang zur konkreten Lebenswelt.

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