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Ein einziger Running Gag

Knapp eine Milliarde hatte «Findet Nemo» eingespielt. Nun kommt«Findet Dorie». Kann der Film an seinen charmanten Vorgänger anknüpfen?

Sidekicks bringen die Hauptrollen erst richtig zum Leuchten. Dr. Watson, Kato, Chewbacca. Und Dorie. Kennen Sie nicht? Das ist der Fisch mit Kurzzeitgedächtnisverlust aus «Findet Nemo». Weil Dorie damals vor 13 Jahren die Zuschauer weltweit zum Lachen brachte (und der Film knapp eine Milliarde Dollar einspielte), hat sie vom Animationsstudio Pixar ihren eigenen Film bekommen. Die Fans sind entzückt. Als bekannt wurde, dass der vergessliche Paletten-Doktorfisch eine Hauptrolle spielen wird, twitterten sie Tausende von Dorie-Zitaten.

Die Geschichte ist an jene von «Nemo» angelehnt: Dorie geht in den Weiten der Ozeane verloren und kann sich nicht erinnern, wo ihr Zuhause ist. Eigentlich kann sie sich an überhaupt nichts erinnern, ausser, dass sie irgendwo Eltern hat. Und so beginnt eine klassische Hollywood-Heldenreise mit allerlei Hindernissen: Strömungen, Haie, Menschen. Irgendwann verschlägt es Dorie ins Sea World. Dort trifft sie auf kurlige Kreaturen, denen das Leben in Gefangenschaft nicht gutgetan hat. Ein Walhai, dessen Ortungssystem defekt ist und der sich darum andauernd den Kopf anstösst. Oder ein hypochondrischer Weisswal, der in Angst lebt, dass seine naturgegebene Beule eine schreckliche Krankheit ist.

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