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Alexander Pereira soll nach Florenz wechseln

Der ehemalige Zürcher Operndirektor wird die Mailänder Scala wohl früher als erwartet verlassen.

Alexander Pereira ist mittlerweile 71 Jahre alt – aber er hat noch längst nicht genug von der Oper. In Florenz hat er einen Fünfjahresvertrag ausgehandelt. Foto: Keystone
Alexander Pereira ist mittlerweile 71 Jahre alt – aber er hat noch längst nicht genug von der Oper. In Florenz hat er einen Fünfjahresvertrag ausgehandelt. Foto: Keystone

Im Juni war bekannt geworden, dass Alexander Pereiras Vertrag als Intendant der Mailänder Scala nicht verlängert wird. Mehr noch: Sein Nachfolger Dominique Meyer, derzeit noch Chef der Wiener Staatsoper, soll in einer Übergangszeit an seiner Seite regieren.

Dass das nicht nach Pereiras Gusto ist, konnte man sich leicht denken. Nun hat er nach einer Information der italienischen Nachrichtenagentur Ansa die Konsequenzen gezogen – und einen neuen Job gefunden: als Operndirektor in Florenz. Der Posten war frei geworden, nachdem der bisherige Intendant Cristiano Chiarot im Juli aus Protest gegen den neuen Maggio-Musicale-Präsidenten Salvatori Nastasi zurückgetreten ist. Auch der Florentiner Musikdirektor (und Generalmusikdirektor des Zürcher Opernhauses) Fabio Luisi hat sein Amt wegen «extremen Unbehagens» und «unverständlichen Strategieentscheidungen» per sofort quittiert.

Der umstrittene Nastasi war vom Florentiner Bürgermeister Dario Nardello ernannt worden, der nun ein Treffen mit Alexander Pereira bestätigt hat: Man habe sich auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. Auch der Kulturminister habe bereits zugestimmt. Nun fehlt nur noch die Zusage des Florentiner Aufsichtsrats, der am 6. September zusammenkommen wird.

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