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Bei Gelb sehen New Yorks Opernkritiker rot

Finanznöte, Beinahe-Streiks und Demonstrationen sorgen in der New Yorker Metropolitan Opera für Misstöne. Die Kritiker haben sich auf den Intendanten Peter Gelb eingeschossen. Dabei macht der seine Sache gar nicht so schlecht.

«Shame on Peter Gelb»: Proteste gegen die Aufführung der Oper «The Death of Klinghoffer».  Foto: Mike Segar (Reuters)
«Shame on Peter Gelb»: Proteste gegen die Aufführung der Oper «The Death of Klinghoffer». Foto: Mike Segar (Reuters)

Peter Gelbs Seufzer der Erleichterung war bis nach New Jersey zu hören: Der Vorhang fiel nach dem Schlussakt von «The Death of Klinghoffer», ohne dass in den drei Stunden davor jemand Rauchbomben geworfen oder die Bühne gestürmt hätte. Peter Gelb (61) ist der ­Intendant der New Yorker Metropolitan Opera. Die Premiere von «The Death of Klinghoffer» war die letzte der Beinahe-Katastrophen, mit denen das legendäre Haus und sein Direktor in den ver­gangenen Monaten in die Schlagzeilen geraten sind.

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