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«Bei Verdi kann man sich nicht verstecken»

Barrie Kosky gehört zu den gefragtesten und umstrittensten Opernregisseuren. In Zürich bringt er Verdis «Macbeth» auf die Bühne.

«Ich will dieses Stück dunkel und reduziert»: Barrie Kosky. Foto: Dominique Meienberg
«Ich will dieses Stück dunkel und reduziert»: Barrie Kosky. Foto: Dominique Meienberg

Sie haben Shakespeares «Macbeth» bereits als Student inszeniert, Verdis Oper dazu erst jetzt – warum?

Ich fürchte mich vor Verdi! Wagner ist viel einfacher aufzuführen, auch Puccini. Deren Werke können funktionieren, auch wenn man nicht die allerbesten Sänger hat. Bei Verdi klappt das nicht, da liegt der ganze Zauber in den Stimmen. Oder haben Sie schon mal nach einer Verdi-Oper gedacht, die Inszenierung sei ja gut gewesen, aber die Sänger leider nicht? Das ist undenkbar. Wenn die Stimmen nicht wirklich grossartig sind, kann man den ganzen Rest vergessen.

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