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Das Opernhaus verlor bereits 38 Sponsoren

Seit Alexander Pereiras Abgang springen die Opernhaus-Sponsoren gleich reihenweise ab. Das ärgert vor allem den Kanton, der die Spielstätte «fürstlich unterstützt».

So viele Leute zieht das Opernhaus normalerweise nicht an: Kostümverkauf vom 11. Januar 2014.
So viele Leute zieht das Opernhaus normalerweise nicht an: Kostümverkauf vom 11. Januar 2014.
Keystone

Von den 83 Sponsoren, die in der letzten Spielzeit von Alexander Pereira das Opernhaus unterstützt haben, sind 38 nicht mehr dabei. Das berichtet die «SonntagsZeitung». Nur 8 sind neu ­dazugekommen.

Bei den abgesprungenen Gönnern handelt es sich zwar vielfach um Private, etwa um die Rohstoffhändlerin Margarita Louis-Dreyfus und den Investor Rumen ­Hranov oder um Stiftungen wie die Fondation Edouard et Maurice Sandoz und die humanitäre ­Florindon Foundation. Doch auch grössere Firmen wie etwa Deutsche Bank oder IBM tauchen im Sponsorenverzeichnis nicht mehr auf.

Der Sponsorenschwund beunruhigt den grössten Geldgeber des Opernhauses, den Kanton Zürich, der mit einem Beitrag von über 80 Millionen Franken die Institution «fürstlich unterstützt», wie der FDP-Kantonsrat Hans-Peter Portmann sagt. «Wenn weniger Leistung erbracht wird – sowohl künstlerisch, sprich weniger Produktionen, weniger Spielzeit wie auch was das Engagement für die Anbindung der Privaten angeht –, dann ist es für den Staat ein Grund, sich Sorgen zu machen.»

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