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«Die letzte der Allergrössten»: Sängerin Giulietta Simionato tot

Die italienische Opernsängerin Giulietta Simionato ist am Mittwoch, eine Woche vor ihrem 100. Geburtstag in Rom verstorben. Das teilte die Wiener Staatsoper mit.

«Königin der Oper»: Giulietta Simionato mit einem Porträt von Superstar Maria Callas.
«Königin der Oper»: Giulietta Simionato mit einem Porträt von Superstar Maria Callas.
Keystone

Nun sei «auch die letzte der Allergrössten von uns gegangen», sagte Direktor Ioan Holender in einer ersten Reaktion. Simionato gab 1927 ihr Bühnendebüt in Rovigo und wurde 1936 an die Mailänder Scala engagiert, von wo aus sie ihre internationale Karriere startete.

Neben der Scala war die Wiener Staatsoper, wo sie 1957 debütierte, die zweite künstlerische Heimat der gefeierten Mezzosopranistin. Im Jahr 2000 erhielt sie das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.

Als «Königin der Oper» wurde Giulietta Simionato in den 1950er und 60er Jahren gefeiert, als sie an allen grossen Opernhäusern der Welt sang. Ihre Spezialität war ihr grosser Stimmumfang: Sie beherrschte die dramatischen Mezzosopran-Partien in den Opern von Giuseppe Verdi ebenso wie die schwierig zu interpretierenden Rollen für Koloratur-Alt in den Opern von Gioacchino Rossini

SDA/rb

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