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Die Zahlen stimmen

Der Systemwechsel hat funktioniert, das Zürcher Opernhaus kann für die vergangene Saison einen Gewinn verbuchen: Intendant Andreas Homoki ist zufrieden. Andere sind es etwas weniger.

Platz für Neues deutet sich schon vor den Toren des Zürcher Opernhauses an.
Platz für Neues deutet sich schon vor den Toren des Zürcher Opernhauses an.
Sophie Stieger

Das Intendantenbüro ist nicht mehr fleischkäserosa, sondern weiss gestrichen, und auf den Socken von Andreas Homoki streckt einem das Signet der Rolling Stones die Zunge heraus: Kein Zweifel, es hat ein Stilwechsel stattgefunden am Zürcher Opernhaus.

Doch dazu später, zunächst muss es um einen Systemwechsel gehen, der mit dem Wechsel der Intendanten verbunden war. Alexander Pereiras Erfolgsrezept hatte darauf beruht, mit möglichst vielen Premieren, möglichst hohen Sponsoring-Einkünften und möglichst glamourösen Stars jenes strukturelle Defizit zu kompensieren, das das Hauptproblem des Zürcher Opernhauses ist: Die Fixkosten (für Orchester, Ensemble, Werkstätten etc.) sind durch die Subventionen nicht gedeckt.

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