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«Erfolg kommt aus Unsicherheit»

«Das Stück ändert sich radikal mit dem Bewegungsvokabular der jeweiligen Tänzer»: William Forsythe. Foto: Carlos Quezada

Sie leben in den USA und können nicht bei jeder Einstudierung Ihrer Stücke vor Ort sein. Warum geben Sie Zürich die Ehre Ihrer Anwesenheit?

Dann ist Zürich gar nichts ­Besonderes für Sie?

«Quintett» entstand 1993 in Frankfurt. Das ist fast 25 Jahre her – wirft Sie die Wiederbegegnung in seine Entstehungszeit zurück?

Sie haben das Stück «Quintett» für Ihre ­sterbenskranke Frau ­geschaffen, die 1994, erst 32-jährig, ihren Kampf gegen den Krebs verlor. Erwartet das Publikum ein trauriges Stück?

Was bedeutet das in der Arbeit mit den Tänzern?

Aber müssen die Tänzer nicht auch Ihre Gefühle von damals ­nachvollziehen, um das Stück ­richtig zu interpretieren?

Weil auch Sie das Stück so immer wieder neu erfahren?

Zur ersten Besetzung von «Quintett» gehörte Jacopo Godani, der 2016 Ihr Nachfolger in Frankfurt und Dresden wurde. Von ihm ist am dreiteiligen Ballettabend vom ­Samstag eine Uraufführung zu sehen.

Ihre Arbeit geht ja längst weit über die Ballettbühne hinaus. Zuerst mit Kunstinstallationen und ­Performances, seit 2015 sind Sie zudem Leiter des Choreografischen Instituts der University of Southern California. Was erforschen Sie da?

Sie haben 45 Jahre in Europa gelebt, lange in Deutschland. Aber eine Staatsbürgerschaft haben Sie nie beantragt.