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Händel top, Monteverdi flop

Das Zürcher Opernhaus zieht Bilanz über eine erfolgreiche Spielzeit 2013/14.

«Kein Problem mit dem Publikums-Nachwuchs»: Intendant Andreas Homoki. (24. Juni 2008)
«Kein Problem mit dem Publikums-Nachwuchs»: Intendant Andreas Homoki. (24. Juni 2008)
Eddy Risch, Keystone

Der Kassenschlager der vergangenen Spielzeit war Händels «Alcina» mit 99,6 Prozent Auslastung: Klar, da sang Cecilia Bartoli, und die Inszenierung wurde auf allen Kanälen gerühmt. Weit weniger selbstverständlich ist, dass auch Bernd Alois Zimmermanns «Soldaten» mit 99,5 Prozent zu den Spitzenreitern gehört; das Zürcher Publikum will offenbar nicht nur Stars und Mainstream. Vollends rätselhaft ist auf der anderen Seite, dass Monteverdis «Il ritorno d’Ulisse» – ein Stück, das in Zürich eine lange Tradition hat und zu einer wirklich schönen Aufführung kam – mit 72,2 Prozent die am schlechtesten besuchte Neuproduktion war.

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