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«Ich hätte mir ein härteres Vorgehen der Polizei gewünscht»

Am Wochenende attackierten Greenpeace-Aktivisten eine Veranstaltung der Zürcher Tonhalle. Klassik-Organisator Patrick Neuenschwander sagt, wie er den Vorfall erlebt hat, und verteidigt seinen Sponsor Gazprom.

Herr Neuenschwander, haben Sie ein schlechtes Gewissen, weil Sie Ihre Konzertreihe von Gazprom sponsern lassen? Ganz und gar nicht. Gazprom ist ein topseriöser Sponsor, der nicht anders wirtschaftet als ein Schweizer KMU. Wir brauchen Gazprom, ohne dieses Sponsoring könnten wir unsere Reihe nicht durchführen.

Können Sie das Anliegen von Greenpeace denn grundsätzlich nachvollziehen? Natürlich interessieren mich die Umweltprobleme in der Arktis. Dennoch bin ich der Meinung, dass das Vorgehen von Greenpeace übertrieben ist. Mit solchen Aktionen bewirkt Greenpeace nichts – ausser einer Schädigung der Schweizer Kulturlandschaft. Die künftigen Verhandlungen mit Gazprom werden für uns jetzt sicher nicht einfach werden.

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