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«Ich weiss, ich lebe gefährlich»

Am WEF in Davos haben Sie Ihr erstes Konzert im Ausland gegeben: Was bedeutet das für Sie?

Was haben Sie geantwortet?

Und der Welt ein anderes Afghanistan zeigen?

Und es gibt viele Leute, die dafür kämpfen.

Meine Onkel sagen, sie bringen mich um, wenn sie mich sehen. Auch von Fremden werde ich beschimpft, wenn ich mit einem Instrument unterwegs bin.

Wie kamen Sie denn überhaupt auf die Idee, Musik zu machen?

Waren Ihre Eltern einverstanden?

Damit begannen auch Ihre Schwierigkeiten.

Negin Khpalwak träumt davon, irgendwann ein grosses Sinfonieorchester zu dirigieren. Foto: Sabina Bobst

Warum ist Ihr Vater so anders als seine Brüder?

Was haben Ihre Eltern für eine Schulbildung?

Zog Ihre Familie Ihretwegen in die Hauptstadt Kabul?

Keine Angst mehr?

Wie gehen Ihre Eltern damit um?

Wie ist die Situation für die anderen Mädchen in Ihrem Orchester?

Wie konnte sich dieses Orchester überhaupt entwickeln an Ihrer Schule?

Die Schule erhält immer wieder Drohungen, weil sie Mädchen aufnimmt. Und bei einem Anschlag in der Nähe wurde Ihr Schulleiter schwer verletzt.

Sie können mich umbringen, aber ich werde nicht aufhören, Musik zu machen.

Sie können Konzerte geben?

Was sagen Ihre Eltern, wenn sie Sie in einem Konzert hören?

In Ihrem Orchester kommen afghanische Instrumente zum Einsatz, aber auch westliche.

Und Sie dirigieren: Wie kam es dazu?

Woran denken Sie, wenn Sie dirigieren?

Wie schätzen Sie die Chancen ein, dass das klappt? Die politische Entwicklung in Ihrer Heimat ist derzeit schwer abzusehen.