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Klassiker der Woche: Eine Banknote für die Sängerin

Sie war gut, aber sie war schwarz: Der Rassismus hat die Altistin Marian Anderson zumindest in den USA ausgebremst.

Marian Anderson singt Schuberts «Ave Maria»; Leopold Stokowski dirigiert. (Video: Youtube / Onegin65)

Die berühmteste Episode aus dem Leben von Marian Anderson spielte 1939: Damals verwehrten ihr die Daughters of the American Revolution wegen ihrer Hautfarbe einen Auftritt in der Constitution Hall von Washington. Eine Protestwelle brandete auf, und unter den Tausenden von Damen, die deshalb aus dem noblen Verein austraten, war auch Präsidentengattin Eleanor Roosevelt. Sie organisierte danach ein Open-Air-Konzert für die Sängerin vor dem Lincoln Memorial in Washington. 75'000 Menschen hörten dort, wie Marian Anderson die US-Nationalhymne sang – und zu einer Ikone des schwarzen Amerika wurde.

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