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Lame Duck Alexander Pereira

Das Opernhaus Zürich hat sich verspekuliert: Teurere Künstler sollten mehr Zuschauer anlocken, doch es kamen weniger. Resultat: Fünf Millionen Franken Verlust. Jetzt soll der Staat helfen.

«Ich habe mich angestrengt wie noch nie»: Alexander Pereira. (Archivbild Keystone)
«Ich habe mich angestrengt wie noch nie»: Alexander Pereira. (Archivbild Keystone)

So zerknirscht hat man den Opernhaus-Intendanten Alex Pereira noch selten gesehen. Als sich der erfolgsverwöhnte Österreicher vor Medienvertretern ein Glas Wasser einschenkte, kam er ins Zittern, was vielleicht mit dem Alter zu tun hat, vielleicht auch mit der Situation: Pereira musste für die vergangene Spielzeit ein Defizit von 4,92 Millionen Franken vorweisen bei einem Gesamtaufwand von 134,66 Millionen. Dies, obwohl die Subventionen im vergangenen Jahr um 1,4 Millionen Franken auf 75,2 Millionen gestiegen sind. Allerdings wurde diese Erhöhung durch den Teuerungsausgleich und Reallohnerhöhungen aufgebraucht.

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