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«Liebe Fahrgäste, bitte klappen Sie Ihre Klappmesser zu»

Die VBZ sorgen sich um unsere Sicherheit. Wenn es ihnen ernst wäre damit, müssten sie ihre Durchsage dringend erweitern – und zwar so.

Zürcher Trams sehen harmlos aus. Aber das täuscht. Bild: Keystone
Zürcher Trams sehen harmlos aus. Aber das täuscht. Bild: Keystone

Die Zürcher Verkehrsbetriebe sind ja rührend besorgt um uns. Alle paar Minuten werden wir von einer freundlichen Tonbandstimme aufgefordert, uns festzuhalten, wenn möglich zu sitzen, nicht zu früh aufzustehen. Aber eigentlich reicht das bei weitem nicht aus. Wenn die VBZ wirklich besorgt wären um unsere Sicherheit, müssten sie den Aufruf dringend erweitern. Etwa so:

«Liebe Fahrgäste, bitte klappen Sie Ihre Klappmesser zu während der Tramfahrt. Wenn Sie sich festhalten, achten Sie darauf, dass Sie eine Stange erwischen und nicht die Haare Ihrer Nachbarin. Lecken Sie die Haltestangen nicht ab, oder nur, wenn Ihr Immunsystem intakt ist. Niesen Sie nicht in die Zeitung, die Sie danach auf dem Sitzplatz vergessen. Halten Sie Ihr Smartphone so, dass es Ihnen bei einer Notbremsung nicht die Nase bricht. Provozieren Sie keine Fahrgäste, die grösser sind als Sie. Provozieren Sie auch keine Kleineren, die können giftig sein, oder vielleicht haben sie ein Klappmesser. Versuchen Sie nicht, Ihren Kopf in die Zeitungsboxen zu stecken. Stricken Sie nicht, oder nur mit stumpfen Nadeln. Treten Sie den Hunden Ihrer Mitpassagiere nicht auf die Pfoten. Und verwenden Sie Ohropax, wenn diese Präventionskampagne Sie allmählich dazu verleitet, extra auf einem Bein durchs Tram zu hüpfen. So sind Sie sicher unterwegs mit den VBZ.»

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