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Oben wird geliebt, unten geschuftet

Das Zürcher Opernhaus zeigt Georges Bizets selten gespieltes Stück «Les pêcheurs de perles», und fürs Publikum gibts einige Perlen.

Das Drama der Unterdrückung: Auch die Bühne erzählt in der Opernhaus-Inszenierung der «Perlenfischer» Bizets davon.
Das Drama der Unterdrückung: Auch die Bühne erzählt in der Opernhaus-Inszenierung der «Perlenfischer» Bizets davon.
Sabina Bobst

Es gehört zu den Mysterien der Oper, dass eine hanebüchene Story trotzdem echte Gefühle vermitteln kann. Georges Bizet hat das in «Les pêcheurs de perles» (1863) geradezu exemplarisch vorgeführt. Es geht um zwei Männer in diesem Stück, die sich in dieselbe Frau verlieben, aber um der Freundschaft willen auf sie verzichten. Viel später treffen sich die drei bei den Perlenfischern wieder: Zurga als Chef, Nadir als zurückgekehrter Aussteiger, Léila als Priesterin.

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