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SVP greift das Opernhaus an

Der Verwaltungsrat des Opernhauses soll durch den Kantonsrat gewählt werden, fordert die SVP – und erhofft sich so grösseren Einfluss.

Opernhaus Zürich: Seit langer Zeit fester Bestandteil der Zürcher Kulturszene.
Opernhaus Zürich: Seit langer Zeit fester Bestandteil der Zürcher Kulturszene.
Keystone

Die EDU sagte gestern im Kantonsrat klipp und klar, was sich die SVP nicht so recht zu sagen getraute: «Diese Art von Kultur im Opernhaus gehört nicht zur Aufgabe des Kantons.» Bei der SVP argumentierte Claudio Schmid (Bülach) mit der Corporate Governance: Führung und Überwachung des Opernhauses durch die Geldgeber genügten modernen Regeln nicht mehr. Konkret stösst der SVP sauer auf, dass fünf von neun Mitgliedern des Opernhaus-Verwaltungsrates durch den Regierungsrat gewählt werden. «Die Regierung wählt ihre eigenen Leute, und der Steuerzahler wird ausgeschlossen.»

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