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Warten mit Penelope

Sie beginnt verhalten und endet ergreifend: Claudio Monteverdis Oper «Il ritorno d’Ulisse in patria» am Zürcher Opernhaus. Das Premierenpublikum war rundum zufrieden.

Trauern und Tanzen auf der Drehbühne, die die Welt bedeutet – und Ulisses Heimat.Foto: Monika Rittershaus
Trauern und Tanzen auf der Drehbühne, die die Welt bedeutet – und Ulisses Heimat.Foto: Monika Rittershaus

Ach, diese Götter! Da sitzen sie unter ihrem Kronleuchter, nippen Champagner, streiten sich ein wenig, und wenn sie sich allzu sehr langweilen, setzen sie mit einem Fingerschnipsen die Welt in Bewegung, sodass die Menschen kreuz und quer durcheinanderstürzen. Das findet man lustig auf dem Olymp, Mitleid hat keiner. Oder nur selten, dann steigt Minerva hinunter und hilft dem einen oder anderen wieder auf die Beine. Bis zum nächsten Mal.

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