William und die Detektive

Er starb vor 400 Jahren, er bleibt der meistgespielte Dramatiker der Welt. Wer ihn verstehen will, muss seine Spuren verfolgen. Eine Tatortbegehung.

Ein Mann – eine Million Worte: Dramatiker William Shakespeare. Foto: Niday Picture Library (Alamy Stock Photo)

Ein Mann – eine Million Worte: Dramatiker William Shakespeare. Foto: Niday Picture Library (Alamy Stock Photo)

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Was man weiss über ihn, hat auf einer A4-Seite Platz. Weit mehr interessiert, was man nicht weiss: Ob William Shakespeare schon Protestant war oder noch Katholik. Ob er Männer liebte, Frauen oder beide. Wie er sich als Schauspieler aus dem Volk einen solchen Wortschatz aneignen konnte und solche Stücke schreiben. Was er von seinen Verwandten hielt, die am katholischen Attentatsversuch im November 1605 beteiligt waren, dem Gunpowder Plot, der König, Adel und das englische Parlament in die Luft sprengen wollte.

Was dachte er politisch? Wie sah er wirklich aus? Was von ihm steckt in seinen Stücken? Woran ist er gestorben? Und warum vermachte er seiner Ehefrau bloss sein zweitbestes Bett?

Wir wissen es nicht.

Benedict Cumberbatch spielt Richard III (Eröffnungsszene der Neuverfilmung). Quelle: Youtube

William Shakespeare ist nirgends und überall zugleich. Vor allem jetzt wieder, in seinem 400. Todesjahr. England erinnert sich, Stratford lädt ein, London feiert. Weltbekannte Schauspieler wie Ralph Fiennes, Judi Dench oder Kenneth Branagh treten in den Theatern der Stadt auf, spielen seine Liebenden und seine Mörder, alle Vorstellungen sind ausverkauft. Die BBC zeigt die Königsdramen in herausragenden Neuaufführungen, darunter «Richard III» mit Benedict Cumberbatch, der sich über die Serie «Sherlock» zum Weltstar hochspielte.

Eine Dauermode

Selbst in der Mode ist der Dramatiker gefragt. «Shakespeare Re-Fashioned» verspricht Selfridges, das gehobene Kaufhaus an der Oxford Street, Londons touristischer Einfallsstrasse. Der Laden hatseine Schaufenster freigeräumt für Modeschöpfer wie Dries Van Noten und Alexander McQueen. Sie haben neu entworfene, von der Renaissance inspirierte Kleider in die Vitrinen gestellt. Es gibt shakespearische Sommerparfüms zu kaufen, ausgewählte Zitate kleben an den Schaufenstern.

Re-Fashioned, neu vermodet. Es stimmt, William Shakespeare starb unbeachtet, das war an seinem 52. Geburtstag. Trotzdem braucht er kein Re-Fashioning: Er ist eine Dauermode. Der Dramatiker mag schon lange tot sein, sein Werk ist lebendiger denn je. 38 Stücke sind erhalten, die Shake­speare geschrieben oder mitgeschrieben hat, über eine Million Worte sind es, über tausend Personen treten auf. Kein Autor wird auf der Welt häufiger aufgeführt als er, seine Stücke wurden in über 108 Sprachen übersetzt, darunter Zulu und Klingonisch – und sie wurden über 400-mal verfilmt. Jedes Jahr erscheinen gegen 6000 neue Studien über sein Werk. Eben wurde in London und Stratford der World Shakespeare Congress abgehalten, 800 Forschende aus Ländern wie China, Kanada, Japan oder Indien trafen sich zum Austausch.

Millionen von Menschen zitieren täglich Shakes­peare, ohne es zu wissen: Ende gut, alles gut. Die Zeit ist aus den Fugen. Gut Ding braucht Weile. In der Kürze liegt die Würze. Leih jedem dein Ohr, doch wenigen deine Stimme. Wo Worte selten sind, haben sie Gewicht. Wir sind aus solchem Stoff, wie Träume sind. Der Rest ist Schweigen.

Die Leere von Stratford

William Shakespeare kam am 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon auf die Welt, einer kleinen Handelsstadt in der Nähe von Birmingham. Er war das dritte von acht Kindern eines Handschuhmachers. Er besuchte die Lateinschule und lernte etwas Griechisch, heiratete mit 18 Jahren die acht Jahre ältere Anne Hathaway, das Paar bekam drei Kinder. Shakespeare wurde Schauspieler, zog nach London und begann in hoher Kadenz Stücke zu schreiben. Mit seiner Truppe spielte er für die sehr gebildete Königin Elizabeth und nach ihrem Tod für King James I, den abergläubischen schottischen König. Drei Jahre vor seinem Tod kehrte er als wohlhabender Mann nach Stratford zurück; er hatte dort mehrfach in Immobilien investiert und ein grosses Stück Land gekauft.

Also auf nach Stratford-upon-Avon, hin zu seinem Geburtshaus. Von London nach Stratford brauchte man vor 400 Jahren zwei Tage mit dem Pferd. Die Fahrt mit dem Zug verläuft so umständlich und verspätet, dass man sich fragt, ob man nicht besser das Pferd genommen hätte. Bei der Ankunft fällt Nieselregen. Eine bleiche Strasse führt ins Zentrum, wo geputzte Fachwerkhäuser aneinanderdrängen, eines davon war Shakespeares Schule. Schnellimbisse drohen ihre Menüs an, Touristenläden langweilen sich auf dem Weg zu seinem Elternhaus.

Besuch in Shakespears Haus enttäuscht

Bevor man es betreten darf und dann vor dem Bett steht, in dem William geboren wurde, muss man ein Museum überstehen, das beinahe so alt aussieht wie das Haus selber. In den Räumen passen Wärter auf, sie tragen historische Kleider und Funkgeräte. Die Besucher schreiten durch Küche mit Herd, steigen in den ersten Stock. Obwohl das Haus für damalige Verhältnisse als geräumig galt, kommt es einem dunkel und klein vor. Scheiben hatte es keine, die waren zu teuer.

Beim Exit durch den Gift Shop wird man von Shakespeare-Kochbüchern überfallen, Kartenspielen, Kalendern, Figurinen, Seifen, Büchern, Postkarten, Münzen, Plüsch-Williams und der Shake­speare Action Figure (mit abmontierbarem Federkiel). Wenig später steht man wieder draussen; das war es also. Fast fünf Millionen Menschen kommen jährlich hierher; man fragt sich, warum. Und versteht, wieso der Schauspieler Al Pacino so enttäuscht reagierte, als er bei den Recherchen für seinen Dokumentarfilm «Looking for Richard» nach Stratford reiste.

Ausgerechnet in seiner Geburtsstadt kommt einem William Shakespeare ferner vor als überall sonst. Stratford sei eine Touristenfalle, höhnte die australische Publizistin Germaine Greer im «Guardian». Und der lebende Beweis dafür, «dass die Engländer immer noch nicht wissen, wie man lebt». Greer, als Feministin weltberühmt geworden, hat ihre Dissertation über die frühen Komödien von Shakespeare verfasst. Der einzige Autor, den sie in ihrer Polemik «The Female Eunuch» häufiger zitiert als Sigmund Freud, ist Shakespeare.

 Jim, der Detektiv

Dass Stratford den Weg nicht lohnt, findet auch ein New Yorker, mit dem man im London Review Bookshop abgemacht hat. Er hat das Büchercafé beim British Museum vorgeschlagen, weil er nachher im Museum einen Vortrag halten wird. Er sagt «Hi, I’m Jim.» Eigentlich heisst er James Shapiro, forscht über Shakespeare und doziert an der Columbia University in New York. Er ist nach London geflogen, weil er am Shakespeare World Congress teilnehmen wird. Dass man so wenig über Shakespeare wisse, fragt man ihn: Mache das die Arbeit nicht noch interessanter?

Ist er als Forscher nicht auch Detektiv? Ja, sagt er, denn: «Literaturforschung ist immer auch detektivische Arbeit. Alle, die sich mit dem 16. Jahrhundert beschäftigen, von England bis Island, müssen sich damit abfinden, dass Spuren von Leben und Städten fast völlig verschwunden sind. Und müssen hart daran arbeiten, verstreute Hinweise zu finden auf Leben und Werk, auf das Theater, um die damalige Kultur etwas besser erklären zu können. Was zu verstehen hilft, wie die Kultur von heute ist.»

«Vielleicht hat Shakespeare damit ein Bier bezahlt», sagt er und holt eine Münze aus dem Hosensack, 1606 gestanzt.

James Shapiro ist sechzig Jahre alt und sieht aus wie ein Bub: hellgrüne Augen, ein gut geschnittenes Gesicht und ein Mund, der gerne lacht. So wie er sich im Gespräch gibt, enthusiastisch und ohne Allüren, wird er eine Stunde später in einem grossen, vollgepackten Hörsaal des British Museum auftreten. Seine unkomplizierte Art macht beinahe vergessen, dass er zu den Prominentesten der neueren Shakespeare-Forscher gehört. Prominent, weil der Amerikaner in seinen Büchern, Interviews und Fernsehsendungen die Stärken so vieler angelsächsischer Intellektueller vereint: Kompetenz, Leidenschaft und Erzählkunst.

Neuer, weil er Shakespeare nicht nur als Mann für alle Zeiten rezipiert, wie Shakespeares Zeitgenosse Ben Johnson es formulierte, sondern als Zeuge seiner Epoche, die in den Stücken auf subtile Weise gegenwärtig bleibt: Liebe und Krieg, Glaube und Aberglaube, Monarchie und Politik.

Dabei berücksichtigt Shapiro nicht nur Texte, Briefe oder Chroniken, sondern auch andere Gegenstände in seinen Recherchen. «Vielleicht hat Shakespeare damit ein Bier bezahlt», sagt er und holt eine Münze aus dem Hosensack, 1606 gestanzt. Für sein berühmtestes Buch «1599: A Year in the Life of William Shakespeare» hatte Shapiro 15 Jahre lang recherchiert, beim Nachfolger «The Year of Lear: Shakespeare in 1606» waren es 9.

England nach dem Brexit, Englands Trennung von Europa und Schottlands mögliche Trennung von England, solche Themen sind in Stücken wie ‹King Lear› oder ‹Macbeth› eingewoben.

Dass ein Dramatiker aus der Renaissance die Weltbühnen dominiert, hat seiner Meinung nach damit zu tun, «dass wir die Probleme von Einwanderung, Rasse, Globalisierung und Terrorismus geerbt haben, die sich auch in seinen Zeiten ereigneten und die er zur Aufführung brachte. England nach dem Brexit, Englands Trennung von Europa und Schottlands mögliche Trennung von England, solche Themen sind in Stücken wie ‹King Lear› oder ‹Macbeth› eingewoben. Auch das macht sie so gegenwärtig und drängend wie vor über vier Jahrhunderten. Ich studiere Shakespeare nicht, weil ich die Vergangenheit verstehen will. Ich studiere ihn, weil ich meine eigene Kultur verstehen möchte auf eine Art, wie es Fernsehen, Journalismus und Wissenschaft mir nicht erklären können, jedenfalls nicht gut genug.»

Hamlet (Jonathan Pryce) wird vom Geist seines Vaters besessen. Quelle: Youtube

Dabei war Shakespeare in Shapiros Leben nicht vorgesehen. «Ich hasste ihn», sagt er, dem ein schlechter Lehrer Shakespeare in der Schule aufgedrängt hatte. Auch die Universität konnte Shapiro nicht umstimmen, er belegte keine einzige Vorlesung zum Thema. Weil er es aber selber wissen wollte, buchte er einen Billigflug nach London. Und ging ins Theater. Besuchte in zwanzig Tagen zwanzig Aufführungen, die kosteten damals ein Pfund. Weil er kein Geld hatte, übernachtete er in Kirchen und Jugendherbergen. Flog heim. Und kehrte zurück, fünf Jahre lang, jeden Sommer.

Eine Aufführung veränderte sein Leben

Die Erleuchtung widerfuhr ihm 1981, bei einem seiner vielen Londoner Besuche, es war eine Aufführung von «Hamlet» im Royal Court Theatre am Sloane Square. Jonathan Pryce spielte die Hauptrolle. Man weiss genau, wie Shapiro sich fühlte, weil man die Aufführung ebenfalls gesehen hat, damals. Pryce, ein schmaler Mann mit schwarzem Haar, gab Hamlet als Punk. Als er den Geist seines ermordeten Vaters erblickte, spielte er den Geist gleich selber, kotzte ihn aus sich heraus, von Krämpfen durchzuckt wie ein Epileptiker. «Damit jagte er das gesamte Publikum aus den Sitzen», sagt Shapiro – und um ihn war es geschehen. Bis heute hat ihn keine Aufführung so beeindruckt wie diese.

Nach James Shapiros Vortrag geht es vom British Museum zur Paulus-Kathedrale in der Londoner City. Auf den Treppen lagern Touristen, sie telefonieren, sie reden, sie essen. Rundum lärmt der Verkehr, die Busse stauen sich. Bei der Kathe­drale kaufte Shakespeare seine Bücher, in diesem Quartier hat er eine Zeit lang gelebt. Ein Shakespeare-Pfad führt hier vorbei, entlang Strassen mit alten Namen und neuen Gebäuden. Wo früher die Mermaid’s Tavern stand, in der Shakespeare sich mit seinen Kollegen getroffen haben könnte, ragen heute graue Häuser in den Himmel. Wo Kutschen fuhren, drängeln die Autos. Wo es nach Kot stank, riecht es nach Abgasen.

Je länger man auf Shakespeares Spuren geht bis zur London Bridge und dem Globe Theater am südlichen Ufer der Themse, desto besser versteht man, was James Shapiro mit der detektivischen Suche meint. Alles muss man sich vorstellen, weil nichts mehr steht. Das meiste ging in den Bränden ver­loren, die über die Stadt kamen. Das grosse Feuer von 1666 brach nachts in einer Bäckerei im Quartier aus, frass sich durch die eng stehenden Nachbarhäuser, setzte Quartiere in Brand, tobte drei Tage und Nächte. Das meiste von dem, was stehen blieb, kollabierte in den deutschen Bombar­dementen.

Das Böse war allgegenwärtig

Hier bei St. Paul’s passierte Schreckliches schon zur Shakespeares-Zeit, das war Ende Januar 1606. Im Kirchhof der Kathedrale wurden die Verschwörer des Gunpowder Plot hingerichtet. Und weil sie gegen den König konspiriert hatten, zog sich ihr Tod in barbarischer Länge hin. Die Verurteilten wurden auf den Richtplatz geschleift, dort bis zur Todesnähe gewürgt, sie bekamen Brandmale ins Gesicht gestossen und wurden kastriert, bevor die Henker ihnen Gedärm und Herz herausrissen. Die Leichen wurden enthauptet und der Rumpf gevierteilt. Die Köpfe endeten auf der London Bridge, aufgespiesst in einer Reihe.

Im selben Jahr veröffentlichte Shakespeare «King Lear» und «Macbeth». Beide Stücke sind zerrissen von Krieg, Verrat und Verlust. «Macbeth», das blutrote Drama, ist noch heute schwer zu ertragen. Und «King Lear» endet mit einer Verzweiflung, die an Nihilismus grenzt. Shapiro deutet diese Verdüsterung als Ausdruck einer Bestürzung, die viele in England nach dem gescheiterten Gunpowder Plot beschäftigte: Wie konnten diese katholischen Terroristen eine solche Tat planen, König, Hof und Parlament zu sprengen und womöglich Tausende von Bürgerinnen und Bürgern dazu? Waren sie vom Teufel besessen, oder zeigte sich in ihrem Verhalten die Bösartigkeit der menschlichen Natur? Das Böse war allgegenwärtig. Pestepidemien rafften die Menschen dahin, die spanische Armada drohte vor der Küste, in Irland wurde Krieg geführt, Arme wurden zum Krieg gepresst, Kinder bewusstlos geschlagen. Willkür und Verbrechen waren allgegenwärtig, jeder Streit konnte zur Messerstecherei ­eskalieren.

Die Widerspenstige, ungezähmt

Rote Milane kreisen über dem Globe Theatre, der Wind schiebt Kumuluswolken über die Themse, als sei das Teil der Handlung. Vor der Bühne stehen die Zuschauerinnen und Zuschauer unter freiem Himmel, man trägt Jeans und Windjacke; auf den Emporen sitzen sie auf Kissen und Holzbänken. Es ist ein regnerischer Mittwochabend am Themseufer, die Royal Shakespeare Company zeigt eine Aufführung von «Taming of the Shrew». Die Geschichte von der gezähmten Widerspenstigen, Shakespeares zweitem Stück, bleibt bis heute umstritten. Nicht nur Feministinnen finden unerträglich, wie die wilde Kate sich von ihrem Freund dermassen zurichten lässt, dass ihre letzte Rede zur Hymne auf die weibliche Unterwerfung gerät.

«Taming of the Shrew» im Globe, Szene und Publikumskommentare. Quelle: Youtube

Seit Anfang Jahr leitet die Dramaturgin Emma Rice das Globe, sie ist die erste Frau in dieser Funktion. Sie hat angekündigt, das Theater vom Elitären zu befreien und die Frauen in den Rollen zu stärken. Wie sie das meint, macht die Inszenierung von Caroline Byrne drastisch vor. Ihre Version von Shakespeares früher Komödie ist laut, vulgär und brutal. Bryne hat die Handlung ins Irland von 1916 versetzt, dem Jahr, als die Iren in Dublin gegen England aufbegehrten. Der Aufstand wurde nach sechs Tagen niedergeschlagen, und beide Bewegungen bestimmen die Aufführung, das Aufstehen und das Niederstrecken.

Hätte es Shakespeare gefallen?

Grelle Musik treibt das Stück voran, die Schauspielerinnen und Schauspieler tanzen und schreien, sie hetzen gegeneinander und heizen die Zuschauer an, die zurückrufen wie ein Mob, während Kates Kleid sich zuerst blutrot färbt und dann in Fetzen von ihr hängt, sie liegt auf dem Bett ihres Bezwingers wie nach einer Vergewaltigung, und als sie dann ihre letzte Rede hält, tut sie es mit einem schneidenden Sarkasmus, ihre Stimme klingt heiser, sie hat so viel geschrien, sie kann nicht mehr.

Und man sitzt da, überwältigt von der Wucht der Aufführung und der Kraft der Sprache. Und man fragt sich, wie Shakespeare die Inszenierung wohl gefallen hätte. Und denkt, sie könnte ihm gefallen haben, weil er sich darin bestätigt sah, dass die Zeiten sich ändern mögen, nicht aber die Menschen; sie leben, sie lieben, sie töten, sie sterben: in der Welt, die seine Bühne ist.

Erstellt: 02.09.2016, 18:20 Uhr

In Zahlen

1'000'000 Million
Die 38 Stücke, die von William Shakespeare erhalten sind, ergeben über eine Million Worte. 7000 davon braucht er nur ein einziges Mal. Ausserdem hat er mehr als 1700 englische Wörter erfunden, ergänzt, umgebogen, neu zusammengesetzt oder anders verwendet.

6000
6000 neue Bücher über William Shakespeare erscheinen jedes Jahr. Forscher aus Ländern wie China, Kanada, Japan oder Indien treffen sich zu grossen Konferenzen. Shakespeare gibt weiter zu reden und zu schreiben.

108

William-Shakespeare-Stücke sind in 108 Sprachen übersetzt, darunter Zulu und Klingonisch.

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