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Kunst als Powernap

Nie schliefen Menschen so wenig wie heute. Die Zürcher Shedhalle geht dem Phänomen in einer vielschichtigen Ausstellung nach.

Kommt einfach nicht zur Ruhe: Figur in Stefan Panhans’ Video.
Kommt einfach nicht zur Ruhe: Figur in Stefan Panhans’ Video.
PD

«Le poète travaille» soll der französische Dichter Saint-Pol-Roux einst an die Schlafzimmertür geschrieben haben, wenn er sich hinlegte. Schlafen bedeutete für ihn: arbeiten, sich regenerieren, Ideen entwickeln. Spätestens seit Freud wissen wir auch, dass der Mensch in der Nacht nicht nur wegdriftet, sondern sein Seelenleben und die Ereignisse des Tages in die Träume mitnimmt. Auch Walter Benjamin erkannte, dass Kreativität und Visionen sich nur demjenigen offenbaren, der auch Passivität und Empfänglichkeit zulässt.

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