Banksys Tränen

Am Wochenende hat der britische Graffiti-Sprayer ein weiteres Werk hinterlassen, das die Flüchtlingskrise thematisiert.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Der anonyme Street-Art-Künstler Banksy hat laut «Guardian» ein weiteres Werk hinterlassen: An der französischen Botschaft in London. Das Graffito zeigt eine Figur aus dem Musical «Les Misérables», die von einer Tränengaswolke umgeben ist. Das Sujet ist eine Aspieleung auf den Tränengaseinsatz der Polizei im Flüchtlingslager in Calais. Zum ersten Mal hat Banksy ausserdem einen QR-Code angebracht. Über diesen wird man zu einem Online-Videoclip geführt, das besagten Polizeieinsatz zeigt:

Bereits im Dezember hatte Banksy zur Flüchtlingskrise Stellung bezogen - mit einem Graffito an der Wand des Flüchtlings-Camps in Calais. Darauf ist ein geduckter Steve Jobs zu sehen, der einen Apple-Computer in der Hand trägt und einen Müllbeutel auf dem Rücken, wahrscheinlich auf der Flucht. Jobs Vorfahren stammen aus Syrien.

(phz)

Erstellt: 25.01.2016, 10:56 Uhr

Artikel zum Thema

Piktogramm des Horrors

Private View Der wahre Autor des «Peace for Paris»-Zeichens ist nicht Banksy, sondern ein 32-jähriger Franzose im Exil. Zum Blog

Bambi nimmts mit Banksy auf

Brad Pitt kauft ihre Bilder, Rihanna auch: Die Londoner Graffiti-Künstlerin Bambi gilt als neuer Star der Street-Art-Szene. Ihre Anonymität ist zur Obsession der Briten geworden. Mehr...

Banksys düsterer Freizeitpark bringt Kleinstadt Millionen

Ein anarchischer Vergnügungspark des Künstlers Banksy hat einem ehemals beliebten Urlaubsort an der britischen Küste einen Wirtschaftsaufschwung beschert. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Newsletter

Der ideale Start in den Tag

Sonntags bis freitags ab 7 Uhr die besten Beiträge aus der Redaktion.
Newsletter «Der Morgen» jetzt abonnieren.

Blogs

Never Mind the Markets Der viel zu schwache Aufschwung

Outdoor Bei 40 Grad Celsius durchs heilige Land

Paid Post

Bildung gegen die Macht der Maras

In den grösseren Städten El Salvadors kontrollieren Gangs, die sogenannten Maras, ganze Quartiere. Die Banden nutzen die tristen Zustände im Land, um Kinder und Jugendliche zu rekrutieren.

Die Welt in Bildern

Hammerschlag für die Kunst: 15 Asylsuchende aus Afghanistan, Eritrea und Sri Lanka arbeiten im Kunstsilo in Emmen für die Ausstellung «Ich bin hier». (21. September 2017)
(Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey) Mehr...