«Das ist fast ein Selbstbildnis, was ich hier mache»

Franz Gertsch hat mit seinem Fotorealismus eine neue Sicht der Realität begründet. Er selber bezeichnet sich als Romantiker. Der TA hat ihn kurz nach seinem 80. Geburtstag in Rüschegg BE besucht.

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Der berühmteste Schweizer Maler der Gegenwart ist der bescheidenste. 42'900 Google-Einträge zu ihm sind vermerkt, seine Werke stehen in den grossen Museen dieser Welt (u. a. Berlin, München, Stuttgart, Wien), ein Berner Mäzen hat ihm in Burgdorf ein eigenes Museum bauen lassen.

Kunstkritiker stellen Franz Gertsch in eine Reihe mit Salvador Dalí und Andy Warhol. Wie sie hat er eine neue Sicht der Realität begründet, er nennt sich einen neuen Romantiker. Der Wert seines Werks Patti IV, ein Porträt aus der Serie über die Rocksängerin Patti Smith, wird von einer Londoner Galerie auf 4 Millionen Franken geschätzt, Medici, das bekannteste Bild aus der Luzerner 68er-Szene, dürfte noch um einiges wertvoller sein. Gertschs Werke, schrieb der amerikanische Drogenpapst Timothy Leary 1971 nach einem Besuch im Atelier an der Aare, sind «mysterious». Er rang auf seiner Schreibmaschine förmlich nach dem richtigen Wort: Sie sind «erotic, have magical presence ... they are human, yes that is it, they are so human». Das Werk Gertschs sowie der Mann und Museumsnamensgeber Franz Gertsch sind zu Lebzeiten Legende geworden.

Ob bei so viel Lob und Anerkennung nicht Gefahr besteht, abzuheben? Sein «Ichlein» (Kant) eine Spur zu hoch zu hängen, zu wichtig nehmen?

Doppelter Widerstand

«Ich glaube, ich kann sagen, dass das nie passiert ist», sagt der real existierende Franz Gertsch wenige Tage nach seinem achtzigsten Geburtstag im Haus der Familie in Rüschegg. Und wie er dasitzt, im umgebauten Bauernhaus mit viel Licht an diesem Frühlingstag, das Atelier in der ehemaligen Heubühne gleich nebenan, die Pantoffeln an den Füssen, die Strickjacke am Leib, den klaren Blick auf den Besucher gerichtet, Wasser trinkend, bleibt gar nichts anderes übrig, als ihm zu glauben.

«Ich hatte stets so hohe Ziele, dass ich sie gar nicht erreichen konnte, also besteht keine Gefahr, dass ich mich überschätze. Und dann musste ich stets gegen doppelten Widerstand ankämpfen: gegen die professionelle Kritik, die meine Kunst lange nicht anerkannte, und gegen technische Schwierigkeiten. Fotorealistisch zu malen auf ungrundierter Baumwolle oder gar zu drucken auf Holzschnitten – etwas Ungeeigneteres gibt es nicht. Ich musste den Holzschnitt zu diesem Zweck neu erfinden: Lichtpunkte, hellere Partien durch dichtere Einkerbungen, dunkle Partien mit nur wenigen oder keinen Einkerbungen – das gab es früher nicht.» Er wollte das Vorhaben bereits aufgeben, aber da waren die Platten aus Birnbaumholz schon da.

NZZ und «Tages-Anzeiger» lästerten einhellig

Die Schweizer Kunstkritik goutierte Gertschs Innovationen erst gar nicht. NZZ und «Tages-Anzeiger» lästerten einhellig, wenige Wochen bevor der Berner Maler an der Documenta 1972 mit dem Bild «Medici» international den Durchbruch schaffte. Fritz Billeter schrieb in diesem Blatt von einer «aufgebauschten Gegenwartsströmung. Gertsch kann seine Riesenleinwände gestalterisch nicht bewältigen. Er hat sich an seinen Formaten übernommen.» (12. 2. 72)

Und jetzt wartet im Alter von achtzig Jahren noch eine Riesenleinwand auf ihn in der ehemaligen Heubühne. Ungrundierte Baumwolle, vier Meter neunzig breit und drei Meter fünfundzwanzig hoch. Im vergangenen November hat er mit dem «Frühling» angefangen, dem Bild, das seine Jahreszeiten-Serie ab 2007 abschliessen soll. Sommer, Herbst und Winter hängen schon in seinem Museum in Burgdorf. «Es fehlt der Frühling als Abschluss, zum ersten Mal in meinem Leben bin ich richtig in die Pflicht genommen.» Die Pflicht besteht darin, ein grossformatiges Dia, das er vom Waldeingang unterhalb des Hauses aufgenommen hat, in Malerei zu verwandeln. Dazu trägt er die Farbe quadratzentimeterweise auf. Jeder Tupfer wird sorgfältig gemischt aus sechs Tuben, in der Helligkeit bestimmt, dann aufgetragen. Die ungrundierte Baumwolle saugt sie auf, korrigieren geht nicht.

Zwei Farben werden zum Ereignis

«Es ist jeden Tag eine Mutprobe, den Pinsel in die Hand zu nehmen», sagt Franz Gertsch, «als ob ich ins kalte Meer springen müsste. Wenn man drin ist, merkt man, dass es gar nicht so kalt ist. Dann kommt plötzlich die Lust, die Ruhe, die Zeit beginnt zu fliessen.» Wenn zwei unterschiedliche Farben sich berühren, wird das zum Ereignis. Und so zittert die Hand des Achtzigjährigen beim Malen noch kein bisschen, erst beim Suppenlöffeln danach.

Franz Gertsch hat sich vorgenommen, täglich vier bis fünf Stunden zu arbeiten. So schafft er eine Fläche von zwanzig mal zwanzig Zentimetern am Tag. Wenn er in diesem Rhythmus weitermacht, fünf Tage pro Woche, dann werden die insgesamt 159 250 Quadratzentimeter bis Ende April 2011 bemalt sein. «Aber gegen Schluss geht es dann oft rascher», sagt Franz Gertsch, «beim Herbst war es jedenfalls so.»

«Gertsch», so schrieb TA-Kunstkritiker Billeter damals, «könnte ein Albert Anker unserer Tage werden – aber dann müsste er so gut wie dieser malen können.» Dabei gehört Gertsch zur alten Garde jener Schweizer Maler, die das zeichnerische Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Drei Jahre lang, zwischen 1947 und 1950, ging er bei Max von Mühlenen in die Malschule – deshalb ist die aktuelle Jubiläumsausstellung auch eine Hommage an das Werk des Lehrers.

Distanz bringt Übersicht

Gertschs Bilder wirken aus der Nähe besehen abstrakt, es sind unterschiedlich farbige, hellere und dunklere Punkte. Wie bei den Lehmfigürchen von Fischli/Weiss schafft erst die Distanz des Betrachters das konkrete Bild («Plötzlich diese Übersicht»). Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk schrieb dazu in seinem Buch zur Entstehung der Psychoanalyse («Der Zauberbaum»): «Nur von der gefährlichen Höhe kann man die Einsicht gewinnen, ohne die es keinen sinnvollen Umgang mit den Dingen gibt.» Ähnliches liesse sich womöglich vom Politbetrieb sagen: Zu grosse Nähe bringt keine Übersicht, minus 6 Prozentpunkte für die FDP, plus 5 Prozent für die BDP im Kanton Bern wirkt in den Niederungen wie ein Erdrutschsieg.

Anders als bei der professionellen Kritik kam Gertschs Kunst bei Laien von Anfang an gut an. «Das ist etwas, was einen auch freut, wenn die Bilder bei einfachen Leuten im Museum in Burgdorf gut ankommen – Leute, die nicht professionell mit Kunst zu tun haben.» Auch Museumspädagogen lieben Gertschs Bilder, um Kinder in die Kunst einzuführen. Die jüngste NZZ-Sonderbeilage «Bildung und Erziehung» zeigt eine Gruppe von Kindern vor Gertschs Ereignisbild aus der 68er-Szene im Zürcher Kunsthaus, das Kind zuvorderst zeigt fasziniert auf leuchtende Haare. (Ein Bild aus dieser Serie wurde kürzlich für 3 Millionen Franken verkauft.)

Patti Smith war genervt

Man könnte Gertschs Bilder zeitgemäss als 3-D-Erlebnis bezeichnen. Er hat sich in Toronto einmal eine 3-D-Aufführung angesehen, «es war unheimlich». «Avatar» mag er sich nicht ansehen, da befürchtet er zu viel «Effekthascherei». Im Übrigen freut er sich über Ammanns und Learys Komplimente, die beim Betrachten ähnliche Erlebnisse beschreiben wie bei einem Drogenrausch. Er selber würde eher von einem meditativen Sog sprechen. Drogen hat der Nichtraucher im Übrigen nie genommen, ausser einmal Haschisch in flüssiger Form – «es ist wahnsinnig eingefahren, die Realität wurde nicht verändert, aber intensiviert».

«Ich bin ein Romantiker», sagt Gertsch, «mich interessiert das Reine, in letzter Konsequenz die weisse Leinwand.» Auf die Ereignisbilder folgten Frauenporträts, etwa Patti Smith nach einem Treffen 1977 in einer Kölner Galerie. Patti Smith war damals auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, Gertsch fotografierte sie während einer Performance so unentwegt, bis sie ihm entnervt ein zerknülltes Papier an den Kopf warf. Aus dieser Fotoserie entstanden vier Bilder, später nach einem Foto im Atelier in Rüschegg ein fünftes. Der Ärger über den Serienfotografen war inzwischen verflogen, Gertsch hätte Patti gerne für weitere Porträts von nahem fotografiert, aber dafür sei sie nicht «verfügbar» gewesen.

Der Mensch im Frauengesicht

«Verfügbar» heisst für den Fotorealisten eine taugliche Vorgabe abgeben für die Malerei. Ebenso wie der Rüschegger Herbstwald beispielsweise unter dem Wohnhaus. Oder die Frauenporträts, die in der nächsten künstlerischen Phase zur Grundlage wurden («Irene» beispielsweise, das erste Frauenporträt, wechselte 1980 für 2 Millionen Franken den Besitzer). Gertsch hat diese Frauengesichter so lange fotografiert, bis die Porträtierten nicht mehr merkten, dass sie fotografiert werden. «In einem jungen Frauengesicht scheint mir das Wesen Mensch am reinsten dargestellt», sagt der Romantiker.

Die gemalten Frauenporträts wurden 1986 im Kunsthaus Basel ausgestellt, dabei entstand die Idee der Holzschnitte. «Vier grossformatige Porträts in einem Raum, die einen anschauten, das war zu intensiv.» Mit der Holzschnitttechnik konnte er in den folgenden Jahren etwas Intensität wegnehmen, die Frauengesichter wurden «fast verschleiert, aber hinter dem Schleier blieb diese Präsenz.» Kam dazu, dass sich mit dieser Technik auch die schon länger herbeigesehnte Monochromie verwirklichen liess – Bilder nur in einem Farbton. So entsteht in jeder Farbe nur ein Bild, für die Jubiläumsausstellung zum 80. Geburtstag in Rot und Blau. Zu den Frauenporträts kamen Naturbilder (Pflanzen, Steine), auch diese Objekte waren in der nahen Umgebung «verfügbar».

Gemalt, was um ihn herum war

Woher kommt die Faszination für das Schöne, Reine? «Ich kann keine hässlichen Gesichter malen – ein altes Gesicht, das vom Leben gezeichnet ist, ist zwar auch eindrücklich, aber ich hätte keine Lust, es zu malen.» Auch Beamte oder Manager interessieren ihn nicht: «Wenn einer mit der Krawatte an einem Tisch sitzt, dieses Bild wäre für meine Malerei nicht verfügbar.»

Man könnte diese Perioden als Entwicklung ansehen – Familie, Ereignisbilder aus der Zeitgeschichte, Frauenporträts, Natur, Jahreszeiten – vom Mikrokosmos zum Makrokosmos und zurück. Er selber sieht es als Zufall. «Ich habe immer das gemalt, was um mich herum war: Lebenssituationen, Begegnungen, Umgebungen, die mich umzingelt haben – das ist einfach passiert.»

Wirklichkeit und Fiktion

Rechtzeitig mit fünfzig Jahren hat Franz Gertsch ein Selbstbildnis gemalt. Es ist das einzige deklarierte Selbstporträt (1980), aber nicht das einzige Selbstbildnis. «Es ist schwer zu verstehen, aber im Grunde ist jedes Bild, das ich male, ein Selbstbildnis, weil es das Bild ist, das ich mir selbst von der Realität mache.» Es ist Selbstbildnis geworden, weil es durch ihn gegangen ist, bevor es auf der Leinwand entstand und so Teil von ihm wurde. Auf diese Weise verschmelzen beim vermeintlichen Hyperrealisten Wirklichkeit und Fiktion. Seine Bilder werden gemalte Zeit und damit zeitlos.

Nach vier Monaten ist der Frühling bereits zu einem Viertel Selbstbildnis geworden, drei Viertel der Leinwand sind bis jetzt noch weiss. Franz Gertsch verdunkelt das Atelier und nähert sich dem Hellraumprojektor. Schalter ein – ein feierlicher Moment: Jetzt ist der ganze Frühling beim Waldeingang unterhalb des Hauses zu sehen, Realität, wenn auch nur zweidimensional. Links oben ist ein Flecken Himmel zu sehen. «Auf den Himmel freue ich mich», sagt Gattin Maria.

Fotografie lügt nicht

«Ich glaube, dass ich Fiktion und Wirklichkeit noch nie verwechselt habe, auch wenn ich sie mehr als einmal miteinander vermischt habe», schreibt der spanische Schriftsteller Javier Marias in seinem Buch «Schwarzer Rücken der Zeit». «Fotografie ist Realität, sie lügt nicht», sagt Gertsch, «aber wenn ich sie malerisch umsetze, fällt diese Selbstverständlichkeit weg.»

Auch der Bührle-Saal des Zürcher Kunsthauses ist präsent an diesem Frühjahrsnachmittag im Rüschegger Atelier, wenn auch nur als Modell in Puppenstubengrösse. Gertsch hat seinen Vorschlag, wie sein Werk ab 1987 zu hängen sei, mit kleinen Kartontäfelchen markiert: die Frauenporträts zueinander, leicht verschleiert durch die Holzschnittdrucke, die Naturbilder zusammen, die Jahreszeiten einander gegenüber – wohl der Höhepunkt. Der unfertige «Frühling» natürlich am Ehrenplatz, denn es ist sein Lieblingsbild.

«Zeitlosigkeit kann man nicht intellektuell anstreben»

Hier hat er die Zeitlosigkeit perfektioniert auf 159'000 Quadratzentimetern, jeder mit einer anderen Farbe bestrichen. Dieser Frühling könnte 2008 sein, als das Foto entstand, 2010, als das Bild gemalt wurde, 2012, wenn es vom Besucher betrachtet wird, irgendwann.

«Zeitlosigkeit kann man nicht intellektuell anstreben», sagt Gertsch, «sie entsteht auf dem Weg zu sich selber durch Vertiefung.» Dieser Prozess ist nur in Farbe zu beschreiben, Quadratzentimeter für Quadratzentimeter, fünf Stunden am Tag mit ruhiger Hand.

Aus Anlass seines 80. Geburtstages ehrt das Museum in Burgdorf heute Freitag den Hyperrealisten Franz Gertsch. 2012 folgt im Kunsthaus Zürich eine grosse Werkschau.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 15.04.2010, 20:15 Uhr

Der lange Weg zum Mikrokosmos

Nach der Malschule bei Max von Mühlenen in Bern (1947–50) begann der junge Franz Gertsch mit Holzschnitten. In den frühen 50er-Jahren entstanden erste Gemälde nach Fotografien. Zusammen mit seinem ehemaligen Schulkameraden Sergius Golowin war Gertsch Teil der Berner Nonkonformistenszene. Ab 1964 malte er unter dem Einfluss der amerikanischen Pop-Art.

Nach einer Schaffenskrise wegen Selbstzweifeln entschied er sich 1969 während einer Bergwanderung auf dem Monte Lema für die konkrete Malerei. Vorlage waren Fotografien: In den frühen 70er-Jahren erst ein Titelbild des «Time»-Magazins zum Vietnamkrieg und ein Ausschnitt aus einem Antikriegsfilm. Danach arbeitete er an einer Reihe von Situationsporträts auf der Basis eigener Schnappschüsse aus dem Familienleben und Szenen aus einer Luzerner Kommune. Ende der 70er-Jahre folgte eine Serie über die Rocksängerin Patti Smith, deren Gesichtszüge auf einem Plattencover ihn fasziniert hatten.

1976 zog die Familie in ein Bauernhaus im ländlichen Rüschegg. In den 80er-Jahren folgte eine Serie von Frauenporträts mit unterschiedlichen Techniken. 1986 markierte wiederum eine Wende: Zehn Jahre lang widmete er sich nun ausschliesslich grossformatigen Holzschnitten, monochrom gedruckt auf in Japan hergestellte grosse Papierformate. Mitte der 90er-Jahre kehrte er zur Malerei zurück und widmete sich Natursujets (Pestwurz, Gräser), danach folgten Naturmotive als Holzschnitte. 2007 begann Gertsch mit seinem vierteiligen Werk über die Jahreszeiten, das er im nächsten Jahr mit dem «Frühling» abschliessen will. Dominierendes Thema ist der Mikrokosmos rund um sein Haus in Rüschegg.

Was folgt danach? «Es kann in Richtung Mikrokosmos weitergehen», sagt Franz Gertsch, «aber auch in eine ganz andere.» Es gibt erst vage Vorstellungen, und noch immer fasziniert es ihn, mit Erwartungen zu brechen. Und etwas «absolut Unrealisierbares und Verrücktes» zu machen, zum Beispiel eine Neuinterpretation von Leonardo da Vincis «Abendmahl» noch vor der Restaurierung – «das war in einem wunderbaren Zustand, löste sich auf in Farbstrukturen».

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