Kunstsammlerin Irene Ludwig gestorben

Die einflussreiche Sammlerin aus Deutschland starb am Sonntag im Alter von 83 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit. Mit ihrem Mann prägte sie den Kunstmarkt – auch in der Schweiz.

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Die Nachricht vom Tod wurde von der Peter- nd-Irene Ludwig-Stiftung in Aachen mitgeteilt. Irene Ludwig und ihr vor 14 Jahren gestorbener Mann Peter galten als Deutschlands bedeutendstes Kunstsammler-Ehepaar. Rund 12'000 Kunstwerke trugen sie zusammen. Leihgaben und Schenkungen gibt es in über 30 Museen, zwölf davon tragen den Namen Ludwig – unter anderem in Köln, Wien, Budapest, Peking und auch in Basel.

Die Zusammenarbeit zwischen den Eheleuten Ludwig und dem Basler Antikenmuseum hatte nach Angaben der Ludwigstiftung schon in den frühen Siebzigerjahren begonnen. Im Jahr 1981 schenkten Irene und Peter Ludwig der Stadt Basel schliesslich eine Antikensammlung, die 200 Objekte umfasste.

Diese Schenkung führte zu einer Erweiterung des Museums, das anschliessend unter dem Namen Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig wiedereröffnet wurde. Mit der Gründung der Ludwigstiftung sorgte Irene Ludwig dafür, dass die Häuser mit denen sie und ihr Mann zusammengearbeitet hatten, auch künftig unterstützt werden. (raa/sda)

Erstellt: 28.11.2010, 16:38 Uhr

Einflussreiche Mäzene: Peter und Irene Ludwig. (Bild: www.ludwiggalerie.de)

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