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Eine Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche

Gian Paul Lozza entlockt der Nacht die letzten Reste Licht und Farbe und zeichnet mit seinen Fotografien Landschaftsbilder wie die grossen Meister der Romantik.

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Die Bildhalle Kilchberg zeigt die melancholische Bildserie «Somnium» des Schweizer Fotografen Gian Paul Lozza, der mit wenig Licht und noch weniger Farben verstörend schöne Landschaftsbilder im Stil des grossen Romantikers William Turner malt. Die dunklen, aber nie düsteren Aufnahmen sind zugleich eine Reise in eine vom Menschen berührte und doch menschenleere Natur wie auch eine Reise in die Tiefen der eigenen Psyche. Der Betrachter erahnt auf den Fotografien mehr, als das fahle Restlicht abzubilden vermag: Treibt da im Pool gar ein lebloser Körper?

Das eine Bild mit dem Titel «Pool» ist eine klare Reminiszenz an Jacques Derays Film «La piscine» von 1969, in dem Alain Delon Romy Schneider und Jane Birkin in einen Mord verwickelt. Die Ausstellung «Somnium» in der Bildhalle eröffnet am Donnerstag, 4. September – und dann wird auf den grossformatigen Bildern ersichtlich, ob der Tote aus dem Pool nur ein Produkt einer dunklen Psyche ist oder ob im Wasser doch mehr als nur die eigene Angst schwimmt.

Erstellt: 28.08.2014, 13:22 Uhr

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