Aufblasbare Flüchtlinge

Ai Weiwei prangert mit seinem jüngsten Werk die Flüchtlingspolitik an: Ein schwebendes, 70 Meter langes Schlauchboot, auf dem 258 überlebensgrosse, aufblasbare Figuren sitzen.

Ai Weiwei vor seinem Kunstwerk.

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«Können wir denn wirklich unseren Lebensstil in Europa weiterführen und diese Situation ignorieren», fragte Ai Weiwei in Prag? Europa trage eine grosse Verantwortung, denn es sei bisher keine Lösung in Sicht. Das monumentale Schlauchboot ist Teil der Ausstellung «Law of the journey», die bis zum 7. Januar 2018 in der tschechischen Nationalgalerie zu sehen ist.

Allein in diesem Jahr starben nach Angaben der Migrationsorganisation IOM 525 Menschen bei der gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer; im vorigen Jahr waren es mehr als 5000. «Das ist sowohl eine Tragödie als auch ein Verbrechen», sagte Ai Weiwei. Der prominente Kritiker des Regimes in Peking pendelt zwischen Ateliers in Berlin und Peking. (phz/sda)

Erstellt: 16.03.2017, 16:50 Uhr

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