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Bilder wie ein stiller Donner

Der US-amerikanische Landschafts- und Gesellschaftsfotograf Robert Adams beschert dem Fotomuseum Winterthur seine bisher vielleicht spektakulärste Ausstellung.

Mit der Retrospektive «The Place We Live» zeigt das Fotomuseum Winterthur das Werk des US-Amerikaners Robert Adams.Colorado Springs, Colorado, 1968.
Mit der Retrospektive «The Place We Live» zeigt das Fotomuseum Winterthur das Werk des US-Amerikaners Robert Adams.Colorado Springs, Colorado, 1968.
Yale University Art Gallery © Robert Adams
Obwohl Adams gemäss den Ausstellungsmachern «der wichtigste lebende Landschaftsfotograf der USA» ist...Robert Adams: Longmont, Colorado, 1979.
Obwohl Adams gemäss den Ausstellungsmachern «der wichtigste lebende Landschaftsfotograf der USA» ist...Robert Adams: Longmont, Colorado, 1979.
Yale University Art Gallery © Robert Adams
...als auch einer arg bedrängten Natur.Robert Adams: Sitka spruce, Cape Blanco State Park, Curry County, Oregon, 1999–2000.
...als auch einer arg bedrängten Natur.Robert Adams: Sitka spruce, Cape Blanco State Park, Curry County, Oregon, 1999–2000.
Yale University Art Gallery © Robert Adams
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Suchen Sie Eden? Dann biegen Sie rechts ab. Eden? Nein, nicht das biblische Paradies. Das Eden von Robert Adams liegt in den USA, und auf dem Bild sieht man davon bloss eine Autobahn. Und die Hinweistafel, sich rechts zu halten.

«Eden, Right Line». Die Fotografie von 1968, am Saaleingang und nicht zu übersehen, ist das Signalbild einer Ausstellung über das Projekt Amerika, über den amerikanischen Westen als verlorenes Paradies. Doch dieses Paradies ist auf dem Reissbrett erfunden, ist nach einem Eisenbahnpionier benannt und besteht aus einem Schrottplatz, einer Raststätte (geschlossen) und ein paar Metallschuppen. Das ist das Eden von Robert Adams, ein Ort in Colorado.

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