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Bilder wie Kulissen für unerzählte Erzählungen

Eine Retrospektive in Lausanne zeigt den amerikanischen Maler Edward Hopper für einmal nicht als Meister der Melancholie, sondern als Geschichtenanstifter.

Alice Henkes, Lausanne
«The Wine Shop» (1909) von Edward Hopper: Stille Aufgeräumtheit mit irrealen Pappeln.
«The Wine Shop» (1909) von Edward Hopper: Stille Aufgeräumtheit mit irrealen Pappeln.
Whitney Museum of American Art

Regisseur Alfred Hitchcock liess sich zu den Kulissen für «Psycho» von seinen Gemälden inspirieren; der französische Autor Philippe Besson spann in der Erzählung «Nachsaison» aus, was die Figuren aus dem berühmten Bild «Nighthawks» treiben, nachdem sie die Bar verlassen haben, und in Schreibseminaren ist das verbale Ausmalen seiner Motive längst ein Klassiker: In den Gemälden von Edward Hopper (1882–1967) scheint das Narrative zu schlummern.

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