Zum Hauptinhalt springen

Bringts die Manifesta?

Am Wochenende wurde die Kunstbiennale in Zürich eröffnet: Ein erstes «Wunder» und was gegen Fäkalkunst hilft.

Eine Frau fotografiert das Kunstwerk «The Zurich Load» des Künstlers Mike Bouchet, aufgenommen im Löwenbräu-Areal anlässlich der Manifesta 11, in Zürich, am 10. Juni 2016.
Eine Frau fotografiert das Kunstwerk «The Zurich Load» des Künstlers Mike Bouchet, aufgenommen im Löwenbräu-Areal anlässlich der Manifesta 11, in Zürich, am 10. Juni 2016.
(Keystone/Ennio Leanza)
Dramatische Stimmung am Eröffnungstag der Manifesta 11: Der auf dem Zürisee treibende «Pavillon of Reflections» gab am Samstag eine grossartige Selfie-Kulisse ab.
Dramatische Stimmung am Eröffnungstag der Manifesta 11: Der auf dem Zürisee treibende «Pavillon of Reflections» gab am Samstag eine grossartige Selfie-Kulisse ab.
Urs Jaudas
Hoch die Handykamera: Wenn man die Kunst mal ganz für sich allein hat, muss man zuschlagen.
Hoch die Handykamera: Wenn man die Kunst mal ganz für sich allein hat, muss man zuschlagen.
Urs Jaudas
1 / 11

Das Erste, was uns diese Manifesta lehrt: Das Cholesterin von Michel Houellebecq ist zu hoch. Werte unter 5 mmol/l sind okay, der Franzose hat 6,5. Woher wir das wissen? Aus den Testresultaten der Hirslanden-Klinik. Auf Einladung der Manifesta hat sich der Autor, der sich neuerlich auch als bildender Künstler versucht, mit einem Zürcher Berufstätigen zusammengetan. Dass seine Wahl auf einen Arzt fiel, war, wenn man sich Houellebecq so ansieht, ziemlich vernünftig. Der anschliessende Komplett-Check-up geschah im Namen der Kunst und unter dem Arbeitstitel «Is Michel Houellebecq O. K.?».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.